Rückblicke


Hallo... hier Gemeindezentrum in Penkun...

Ihr wisst bereits, dass unser neues Zentrum vor kurzem eröffnet wurde und in den letzten zwei Monaten hat sich viel ereignet und wird sich weiter ereignen... Im November fand das Erste ,, Frauenfrühstückstreffen“ statt. Unser Traum und Wunsch war es, uns zu versammeln und miteinander zu reden. Es war erfreulich zu sehen, dass trotz unserer Unterschiede in Generationen, Hintergründen und Gemeinschaften, wir als Frauen immer noch dieselbe Weiblichkeit und Identität in Gott teilen. Diese Treffen ermöglichen nicht nur persönliches Wachstum in dem Moment, sondern haben auch das Potenzial, zu wunderbaren Freundschaften für die Zukunft zu führen. Ein weiteres Treffen steht bereits in Planung.

Auch für die Kinder gibt es bei uns Angebote. Die bisherigen Freitagsaktivitäten für Kinder umfassten unter anderem einen „Magischen Kindertreff", bei dem die Kinder wunderschöne Laternen für den Martinsumzug bastelten. Außerdem gestalteten sie mit umweltfreundlichen Materialien und mit Schablonen, ihrer Fantasie sowie anderen Malutensilien ihre eigenen bunten Baumwolltaschen. Musik hat die außergewöhnlich wirksame Kraft, Menschen zu verbinden, besonders wenn sie gemeinsam aufgeführt wird. Tanz ermöglicht es den Kindern, sich auszudrücken und ihre Fantasie zu entwickeln. Neben handwerklichen Tätigkeiten probierten sich unsere Kinder daher in einer Vielzahl von Aktivitäten aus. In diesem Zusammenhang standen und stehen auch in Zukunft weiterhin der Montag und Dienstag im Zeichen von Musik und Tanz mit dem "Offenen Kindersingen", das ich leitete, und der "Kinder- und Jugendtanzgruppe", die von der jungen Tänzerin Anastasiia Оnyshchenko geleitet wird. Jeder verbindet den Geruch von Ingwer und Zimt mit Weihnachten. Das Backen von Lebkuchen und Weihnachtsgebäck ist einer der Bräuche, die wir alle gut kennen. Auch wir haben uns diesen weihnachtlichen Düften hingegeben und während des Treffens „Kekse backen und dekorieren" wurden Nudelholz, Backstifte, Backpapier, Formen, Zuckerguss und Streusel auf den Tischen ausgebreitet. Die Kinder kneteten und formten den Teig für die Weihnachtsplätzchen, backten sie und verzierten sie dann nach Herzenslust. „Siehe, Gott der Herr kommt.“ Der Dezember ist für alle eine besondere Zeit, nicht nur für Katholiken. Wir verbringen Zeit mit unseren Familien, singen gemeinsam Weihnachtslieder, besuchen Freunde und schmücken unsere Häuser. Die bunten Lichter, Weihnachtsbäume und Krippen sollen uns in die festliche Weihnachtsatmosphäre versetzen und uns an die wahre Bedeutung von Weihnachten erinnern – eine Zeit des Wartens auf die Geburt des Herrn.

Zum Abschluss unserer vorweihnachtlichen Aktivitäten mit den Kindern leiteten Diakon Ronald Ehlers und ich das Treffen „Basteln wir mit den Kindern Weihnachtskrippen". Wir erzählten die Geschichte von Maria und Josef in drei Sprachen (Deutsch, Polnisch, Ukrainisch) und bauten gemeinsam eine schöne Holzkrippe auf, die aus großen Figuren einfacher Bauernschnitzerei besteht. Sie gehört dem Diakon und stammt aus Körösfö, einem mehrheitlich von Ungarn bewohnten Dorf in Rumänien. Beim Erzählen der Weihnachtsgeschichte wurde die Krippe aufgebaut. Gemeinsam sangen wir Weihnachtslieder, tranken Kakao und genossen unsere selbstgebackenen Lebkuchen und Weihnachtsplätzchen. So beendeten wir das Jahr 2023 und starten nun voller Elan ins Jahr 2024, um uns wieder unseren Aktivitäten zu widmen...

 

Wir senden herzliche Grüße aus Penkun. Ein besonderer Dank geht an unsere Freiwilligen, die die Freitagstreffen mit den Kindern unterstützen: Anna Kuhn, Joanna Łobodziec, Евгения Онишенко. Ihnen allen danke ich von ganzem Herzen für ihre Hilfe.

 

Gemeindekirchenmusikerin

Justyna Wolska-Boniecka


Opłatek

Wie jedes Jahr trafen wir uns zum "Opłatek" und Weihnachtskonzert in Pasewalk am 2. Adventswochenende. Der Abend fand in einer sehr festlichen Atmosphäre statt. Der "mia"-Chor und Solisten präsentieren unter meiner Leitung die schönsten Melodien und traditionellen Weihnachtslieder aus Polen, Spanien, Israel, Deutschland und sogar Afrika. Diese Lieder entführten uns in diese weihnachtliche Zeit und in eine magische Welt, nach der wir uns das ganze Jahr über sehnen. Der Gesang des Chores wurde durch schöne Instrumente und Arrangements bereichert. Die Aufführung endete mit einem der bekanntesten Weihnachtslieder „Stille Nacht― (erstmals 1818 in Oberndorf bei Salzburg gesungen). Es ist bekannt und wird zu Weihnachten von Menschen in allen Teilen der Welt gesungen. Anschließend fand im Pfarrsaal der traditionelle Opłatek statt. Die Speisen wurden von Frau Hempel und Frau  Lenard/Caritas vorbereitet. Viele Ehrenamtliche bereicherten den festlich gedeckten Tisch mit traditionellen Speisen. Die Vorbereitungen wurden von Mitarbeitern des Begegnungszentrums mia Löcknitz unterstützt. Wir möchten uns bei allen Gästen für die Teilnahme am Weihnachtstreffen und das gemeinsame Singen in einer wirklich familiären Atmosphäre bedanken. Wir hoffen, Sie auch im nächsten Jahr wiederzusehen!

 

Gemeindekirchenmusikerin

Justyna Wolska-Boniecka


„Die Träume - ein besonderer Stern“

In der Zeit vom 4.-14. Dezember 2023 besuchten das Begegnungszentrum mia Löcknitz an acht Tagen über 100 Kinder der Kindertageseinrichtungen in Löcknitz. Dieses Jahr begleitete uns das „Weltweitengelchen durch den Advent.Anschließend erwartete die Kinder eine Geschichte „Vom kleinen Stern, der etwas Besonderes werden wollte mit der Botschaft, dass das Äußerliche nicht wichtig ist, sondern das Herz. Diese Geschichte wurde zusätzlich mit Puppentheaterfiguren untermauert.

Im Rahmen des Aktion „Weihnachten Weltweit", einer ökumenischen Mitmach-Aktion für Kinder von drei bis sieben Jahren, wurden die Projekttage erlebnisreich gestaltet. „Das Weltweit-Engelchen" brachte ein Paket „von oben" und erzählte über vielfältige Weihnachtstraditionen in aller Welt. Vor der Obstpause gestaltete jedes Kind einen Stern. Im Rahmen eines Mitmachtheaters hörten und spielten die Kinder eine moderne Weihnachtsgeschichte nach. Zum Abschluss gab es ein Klangspiel und eine Tanzeinheit zum Lied „Wir sind die Sterne". Die Projekteinheiten starteten mit dem Lied „Alle Kinder haben Träume" und Bewegungsübungen aus dem Morgenkreis. Anschließend erwartete die Kinder eine Geschichte „Vom kleinen Stern, der etwas Besonderes werden wollte mit der Botschaft, dass das Äußerliche nicht wichtig ist, sondern das Herz. Diese Geschichte wurde zusätzlich mit Puppentheaterfiguren untermauert. Vor der Obstpause gestaltete jedes Kind einen Stern. Im Rahmen eines Mitmachtheaters hörten und spielten die Kinder eine moderne Weihnachtsgeschichte nach. Zum Abschluss gab es ein Klangspiel und eine Tanzeinheit zum Lied „Wir sind die Sterne".

Das Projekt wurde vom Kreisjugendring im Rahmen der Förderung des Bundesprogramms „Demokratie leben!" für den Amtsbereich Löcknitz-Penkun gefördert.

 

Klaudia Wildner-Schipek