Rückblicke


Fotografieren unter einem Himmel, unter gemeinsamen Dach…     Link zur Galerie

Bereits Ende Mai 2021 ist es gelungen, mit dem schon für Monat April geplanten Fotoprojekt „Unter einem Himmel – unter gemeinsamen Dach“ endlich zu starten. An den Tagen 31.05, 7., 14. und 16.06.2021 haben 8 Jugendliche aus Löcknitz und Pasewalk gelernt, wie man mit einem Smartphone richtig die Natur fotografiert. Alle vier Workshops wurden von der Sozialarbeiterin Ewelina Lipinska geleitet.

Während des ersten Treffens lernten die TeilnehmerInnen 11 wichtigste Schritte zum besseren Fotografieren d.h. was man tun muss, damit die Fotos nicht wie typische Smartphone-Fotos aussehen, die mit dem Handy aufgenommen wurden. Wie man beim Fotografieren mit dem Handy beste Qualität, verschwommenen Hintergrund oder intensive Farben erhalten kann. Außerdem erfuhren sie, was ein Kompositionsprinzip der Dreiteilung ist und warum kann uns die Rasterfunktion bei der richtigen Platzierung des Fotomotivs sehr helfen. Die Jugendliche haben auch einen Diffusor gemacht und benutzt, um dann beim Fotografieren das Licht zu mildern. Fotoauflösung, Reflektor oder Schärfe - das wurde auch besprochen und getestet.

Am 7.06 fand ein Spaziergang in der Nähe vom Löcknitzer See, bei dem Jugendlichen die erlernten 11 Schritte ausprobiert haben. Am dritten Tag des Projektes (14.06) beschäftigten sich die TeilnehmerInnen während DIY-Workshops mit Fotorahmen, die sie aus nachhaltigen und natürlichen Materialien gebastelt haben. Am 16.06 endete das Projekt mit einer Zusammenfassung und Diskussion beim leckeren Kuchen.

Die vier Projekttage ermöglichten den jungen Menschen auch Integration und Meinungsaustausch. Es waren nämlich dabei auch zwei Jugendliche, die nicht lange in unserer Region wohnten. Für Sie war es doppelt so wichtig, neue Bekanntschaften anzuknüpfen und etwas Interessantes über Löcknitz zu erfahren.

Ab 6.09.2021 wird es möglich sein, die Fotos von den Teilnehmern, die während des Projektes aber auch danach während der Sommerferien entstanden sind, im Jugendclub vom BZ mia zu sehen. Das Projekt wurde mit Unterstützung des Kreisjugendrings im Rahmendes Bundesprogramms „Demokratie leben“ (Fördergebiet des Amtes Löcknitz-Penkun) umgesetzt.

Die Jugendliche, die Lust haben, etwas zum Thema „Fotografieren mit Smartphone – 11 Schritte zu den schönen Fotos“ zu erfahren, können uns gerne jeden Montag und Mittwoch zwischen 12:00 und 17:30 Uhr im Jugendclub vom Begegnungszentrum mia in Löcknitz besuchen.

 

Kontaktperson im Jugendclub im BZ mia in Löcknitz:

Ewelina Lipinska – 160 96201830 oder ewelina.lipinska@erzbistumberlin.de

 

Ewelina Lipinska

Sozialarbeiterin im Projekt „Soziale Arbeit in der Pastoral”


Begegnungen im Garten     Link zur Galerie

Am 5.06.2021 war trotz der Corona-Stimmung im Begegnungszentrum sehr viel los, aber vor allem hat es viel Spaß gemacht! Das Gartenprojekt “Garten der Begegnung” mit Jugendlichen und ihren Familien ist gestartet! Das Projekt fand dank Unterstützung des Kreisjugendrings im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie leben” (Fördergebiet des Amtes Löcknitz-Penkun) im Rahmen des Projektes “Unter einem Himmel”.

Es gab eine Menge Gartenarbeit. Jugendliche zusammen mit den Eltern haben Bretter zusammengenagelt, Blätter und Stöcke eingesammelt und Erde für Hochbeete ausgegraben! Unser Garten der Begegnung hat bereits zwei schönen Hochbetten! Wir danken dem Landschaftspflegeverband „Mecklenburger Endmoräne“ e.V. für die inhaltliche Unterstützung des Treffens. Vielen Dank an Herrn Jacek Bambinek für die Vorbereitung der Materialien für den Hochbettbau und natürlich an alle Teilnehmer für die tolle Teamarbeit!

Ein weiteres Treffen in unserem kleinen Garten der Begegnung fand trotz der Hitze am 19.06.2021! Es war heiß, aber auch interessant, und an Lachen und positiver Energie mangelte es natürlich nicht. Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit, die zuvor gebauten Hochbeete zu bepflanzen. Es gab Kräuter, Gemüse und essbare Blumen. Direkt neben den Hochbeeten pflanzten wir gemeinsam Stachelbeeren, Johannisbeeren und Erdbeeren und jede Menge nützliche Blumen für Insekten. Dank Frau Kuhn-Hagemann vom Landschaftsverband „Mecklenburger Endmoräne“ e.V. haben wir wieder viel Interessantes über die naturnahe Bewirtschaftung des Gartens erfahren. Vor allem die an dem Treffen teilnehmenden Mütter interessierten sich dafür, wie man z.B. die Partnerschaft der Pflanzen nutzen kann, um Schädlinge zu vermeiden. Es gab Grillen, Würstchen, Kräuterbutter aus gepflanzten Kräutern und einen Wasserkrieg beim Gießen, der keinem entging.

Ein weiteres Treffen im September! Und währenddessen bauen wir eine Erdbeerpyramide mit späten Erdbeersorten und bereiten gesunde Köstlichkeiten natürlich aus angebautem Gemüse, Tomaten und Kräutern zu. Wir laden Sie und Ihre Kinder herzlich ein!!!

 

Informationen zum Projekt und Anmeldung:

Ewelina Lipinska – 160 96201830 oder ewelina.lipinska@erzbistumberlin.de

 

Ewelina Lipinska

Sozialarbeiterin im Projekt “Soziale Arbeit in der Pastoral”


Jugendwoche in Löcknitz    Link zur Galerie

Das neue Schuljahr hat bereits begonnen, aber die Erinnerungen an die letzten Tagen der Sommerferien sind noch lebendig. Die Tagen 26.-30.07.2021 standen im Begegnungszentrum mia im Zeichen der Jugendwoche 2021. 18 Jugendlichen aus Polen und Deutschland sowie Sozialarbeiter vom Begegnungszentrum mia und Caritas - Regionalzentrum Pasewalk trafen sich täglich bis 30.07. unter dem Motto "Sommer mit mia". Der Jugendwoche-Team Ewelina Lipinska (Sozialarbeiterin aus Begegnungszentrum mia), Romy Tölk (Caritas-Respekt Coach), Kerstin Seeger (Caritas-JMD) und Florian Brennenstuhl (Caritas- Schulsozialarbeiter) haben pädagogisch und methodisch für das interessante Programm gesorgt. Hilfe bei der Betreuung der Jugendlichen haben Justyna Wolska-Boniecka (BZ mia) und Laura Lenard (Caritas) geleistet.

Die ersten zwei Tage waren international. Der Montag 26.07 war ein “deutscher Tag” mit Sprachanimationen, Spielen und dem gemeinsamen Kochen typisch deutscher Kassler- und Buletten-Gerichte. Im Gegensatz dazu hatten wir am Dienstag einen polnischen Tag mit Gruppenspielen, der gemeinsamen Erkundung beider Länder und der Erprobung des Wissens über Polen und Deutschland. Und zum Mittagessen kochte die Jugend typisch polnische köstliche Tomatensuppe. Es gab Möglichkeit der Entspannung in der von den Jugendlichen selbst vorbereiteten Chillecke und viele kreativen Ideen im DIY-Zone, wo aus den Gegenständen, die wir normalerweise wegwerfen, neue Sachen u.a. Federtaschen oder Blumentöpfe entstanden sind.

Nach den ersten beiden Thementagen von „Typisch deutsch und polnisch“, hatten Jugendliche am dritten und vierten Tag, bei zweitägigen Musikworkshops der Body Rhythm Percussion die Möglichkeit, sich in den Rhythmus von Trommeln und Singen zu integrieren und gemeinsam zu entspannen - kombiniert mit Achtsamkeitsworkshops. Auf die Frage, was für unsere jungen Teilnehmer am interessantesten sei, antworteten alle einstimmig: das Instrument bauen.

An diesen zwei Tagen hat sich jeder sein eigenes Instrument von Grund auf neu geschaffen – einen Mundbogen. Die beiden Workshops wurden vom Joachim Hellmann geleitet. Hotel Haus am See in Löcknitz hat an diesen Tagen für das leckere Mittagessen gesorgt. Für diejenigen, die baden wollten, gab es auch die Möglichkeit auf einen Besuch in der Badeanstalt Löcknitz. Es gab auch ein Nachmittag mit Kino und Popcorn, sowie die Fortsetzung von DIY-Workshops.

Am letzten Tag der Jugendwoche fand eine Sprachreise nach Berlin. So hat unsere Jugend die letzten Sommerferientage u.a. in der deutschen Hauptstadt während der Jugendwoche 2021 verbracht . Es war heiß, aber fantastisch - eine Rundfahrt auf der Spree, eine City-Schlaufuchsrallye mit Guide und Freizeit zum Shoppen. Stadtführung, Eis am Potsdamer Platz und ein gemeinsames Erinnerungsfoto am Brandenburger Tor.

Das ganze Programm der Jugendwoche wurde finanziert durch: Jugendpastoral vom Erzbistum Berlin, Caritas Regionalzentrum – Pasewalk, Jugendmigrationsdienste (JMD), Programm „Lass uns reden! Reden bringt Respekt!“, Europäischer Sozialfonds und NORDMETALL-Stiftung. Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr die Atmosphäre der diesjährigen Jugendwoche wiederholen können und ebenso interessante Attraktionen für unsere Jugendliche organisieren.

 

Ewelina Lipinska

Sozialarbeiterin im Projekt “Soziale Arbeit in der Pastoral”


Deutsch-polnische Sprachreise nach Eberswalde

Das Begegnungszentrum mia verfolgt mit seinen Partnern den Auftrag, den Zusammenhalt der deutschen und polnischen Bevölkerung zu fördern, integrationstiftend zu agieren und auf die Bedürfnisse der Menschen dieser Region einzugehen. Zum Team des Hauses gehören die MitarbeiterInnen der Caritas – Regionalzentrum Pasewalk, die über die Beratungsangebote hinaus, Angebote für Kinder und Jugendliche umsetzen bzw. unterstützen. In den vergangenen Monaten konnten Gruppen und Kreise, Kindernachmittage etc. nicht stattfinden. Durch langanhaltende Distanz und Verzicht kam es zu Ungleichheiten der Entwicklungschancen bei Kindern. Der fehlende Kontakt zu Gleichaltrigen, der Austausch, das Spielen und voneinander lernen, auch auf sprachlicher Ebene, führte zu Defiziten. Die sprachliche Förderung der Kinder, das Interesse an der Nachbarsprache, Kommunikationskompetenzen können durch alltagsintegrierte Sprachbildung „für zwischendurch“ fruchten.

Im Frühling gelang es Aktivitäten für Kinder anzubieten und im Sommer eine deutsch- polnische Kinderwoche durchzuführen. Dank der Caritas – Regionalzentrum Pasewalk und der Nordmetall-Stiftung konnten wir im Anschluss an die Kinderwoche eine deutsch-polnische Sprachreise organisieren. Am Sprachausflug nahmen 34 Kinder und 7 Betreuer teil. Schon bei der Reise in den Familienpark wurden die Kinder mit Publikationen des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes ausgestattet. Deutschsprachige Kinder erhielten Sprachführer im Taschenformat „ Versuchs auf Polnisch“ und die polnischsprachigen Kinder „Spróbuj po niemiecku“. Auch eine wunderschön illustrierte deutsch-polnische Landkarte begleitet uns durch den Park. Angekommen im Familienpark ging es dann gleich auf Schatzsuche im Rahmen „des grünen Klassenzimmers“. Bereits hier konnte die Sprachlernmethode, basierend auf dem Tandem angewandt werden. Die Methode ist einfach: im Rahmen des Sprachaustausches spricht man mit einem Sprachpartner, der idealerweise Muttersprachler der Zielsprache ist. Die Teilnehmer wurden in zwei altersgerechte Gruppen eingeteilt und mussten verschieden Stationen durchlaufen. Naturerfahrungen, Sport, Sprache und Kommunikation standen im Mittelpunkt. Nach einem Mittagsimbiss erforschten die Kinder in vier Kleingruppen das Gelände. Der Familienpark Eberswalde steht für Natur und Technik und somit konnte jeder etwas für sich entdecken aber Toben, Klettern, Singen und Spielen kamen natürlich auch nicht zu kurz.

 

Klaudia Wildner-Schipek

Leiterin des Begegnungszentrums mia Löcknitz


Religiöse Kinderwoche 2021 „Helden gesucht!“

Im Jahr 2020 sollte zum vierten Mal in Löcknitz die RKW stattfinden. Leider wurde diese coronabedingt zuerst in den Herbst verschoben, dann musste sie gänzlich ausfallen.

In der ersten Sommerferienwoche war es dann aber soweit. Vom 21.06.-24.06.2021 machten sich Kinder und Jugendliche auf die Suche nach Helden und wurden auch fündig. Sie hörten nicht nur spannende Lebensgeschichten aus dem alten und neuen Testament, sondern begegneten auch vielen Alltagshelden.

Deutsche und polnische Kinder aus Pasewalk, Torgelow, Ueckermünde, Löcknitz und Umgebung – insgesamt 43 Teilnehmer konnten erstmals im Begegnungszentrum mia eine spannende Woche gemeinsam erleben. Als Grundlage dienten die RKW-Materialien 2020, erstellt vom Bistum Erfurt, gefördert durch das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V.

Jeden Tag gab es nach einem gemeinsamen Frühstück im Freien das Anspiel, vorbereitet von TeamerInnen, die sich auf die RKW in Alt Buchhorst vorbereitet haben. Anschließend wurden die Tagesthemen in 4 Gruppen umgesetzt und mit Schaubild, Rollenspielen und kreativen Aufgaben gestützt. Vor allem wurde aber getobt, gelacht, gesungen und gespielt.

Für das leibliche Wohl zur Mittagszeit sorgte das Restaurant „Hotel am See“. Für die Nachmittagsangebote bekamen wir hervorragende Unterstützung von Alltagshelden.

Den ersten Tag der RKW leiteten Ester und Simson mit den Heldeneigenschaften wie Mut und Stärke ein. Diese Eigenschaften verkörperte auch am Nachmittag die Polizeihauptkommissarin Frau Semmler vom Polizeihauptrevier in Pasewalk, die über ihre Arbeit berichtete und auf zahlreiche Fragen antwortete. Ein Polizeiauto stand natürlich auch parat und konnte erforscht werden.

Mitfühlend wie Veronika und tapfer wie Stephanus waren die Heldeneigenschaften mit denen wir uns am zweiten Tag beschäftigten. Diese Vorbilder verdeutlichten den Kindern wie wichtig es ist, sich für andere einzusetzen. An diesem Tag kamen auch unsere heldenhaften Rettungsschwimmerinnen zum Einsatz: Frau Uffmann und Frau Wittkopp. Die Kinder spielten Fußball, Volleyball und tobten im Wasser.

Am dritten Tag gingen wir auf Reise nach China mit dem klugen Matteo und lernten die gerechte Cläre Barwitzky kennen, die als Seelsorgehelferin im Zweiten Weltkrieg Menschen half. Die Verkehrswacht Uecker-Randow begleitete uns durch den Nachmittag mit 5 interessanten und lehrreichen Stationen.

Am vierten Tag gingen wir auf die Suche nach Heldeneigenschaften bzw. Gaben, mit denen wir von Gott beschenkt wurden. Die Teilnehmer durchliefen spannende Stationen und konnten mithilfe eines Fragebogens, Kreuzworträtsels oder einer Namensleiter eigene Eigenschaften entdecken. Die Erlebnisse der RKW 2021 wurden in einem ökumenischen Gottesdienst unter dem Motto „Von Gott als Held gesandt“ zusammengefasst.

Auch dieses Jahr gab es kleine Souvenirs für die Teilnehmer: Stoffbeutel und Halstücher der RKW, Erinnerungsgläser, Armbänder, Buttons und eine RKW- Trinkflasche.

Am Donnerstagnachmittag besuchte uns das Team der Freiwilligen Feuerwehr aus Löcknitz und bereite uns viel Freude mit tollen Spielen.

Ohne zahlreiche Helfer, Befürworter und dem RKW-Team der deutsch-polnisch-ökumenischen Religiösen Kinderwoche in Löcknitz 2021 wäre dies alles nicht möglich gewesen. Dieses Jahr betreuten die Gruppen folgende Tandemleiter: Kaplan W. Wójcik und Musikassistentin J. Wolska-Boniecka (rote Gruppe), die Pastorin der Ev. Kirche H. Warnke und Frau Wree (blaue Gruppe), Kaplan J. Rödiger und die Religionslehrerin J. Laufer (grüne Gruppe), Frau L. Lenard/Caritas und Leiterin des BZ mia K. Wildner-Schipek (gelbe Gruppe). Auch unser Pfarrer M. Malesa schaute vorbei.

Ein großer Dank geht an unsere TeamerInnen, die das Anspiel phantastisch umgesetzt haben und immer unterstützend zur Seite standen: DANKE an Kinga, Hannah, Oliwia und Gabriel. Ein großer Dank geht an unser Frühstücksteam (Frau Blödorn und Frau Wree), unsere Nachmittagshelden, das Caritas-Regionalzentrum Pasewalk für die Bereitstellung der Bastelmaterialien und natürlich an unsere Gemeinden.

Auch nächstes Jahr findet die RKW in der ersten Sommerferienwoche statt. Wir freuen uns auf Euch!

 

Klaudia Wildner-Schipek


Priesterjubiläum Pfr. Helmut Gentz

Am 29. Juni 2021, dem Fest Peter und Paul, feierte Pfarrer Helmut Gentz sein 60-jähriges Priesterjubiläum. Zu diesem Gottesdienst sagten viele Gläubige aus unserer Gemeinde Gott Dank für diese lange Zeit im priesterlichen Dienst. Mit dem Jubilar standen am Altar mehrere Priester. In seiner Ansprache gab Pfarrer Gentz Einblicke in seine priesterliche Tätigkeit der letzten Jahrzehnte und zeigte Verbindungen zur heutigen Zeit auf. Er war tätig als Kaplan in Greifswald, Jüterbog und Schwedt, als Pfarrer in Rathenow, Berlin-Kaulsdorf, Torgelow und Viereck. Nach dem Gottesdienst wurden im Pfarrsaal die Glückwünsche überbracht. Auch vom Bischof Dr. Koch wurde ein Gruß übermittelt. Pfarrer Gentz sagt nochmals herzlichen Dank für die Mitfeier, für die Vorbereitung, für die Geschenke, für die Spenden zur Priesterausbildung und für das Gebet.


Winfried Gentz


Kleine Freude im Alltag
Der Festgottesdienst zu „ Peter und Paul“ hielt für uns eine kleine Überraschung bereit. Zum ersten Mal nach so langer Zeit in der Pandemie durften wir wieder singen! Wenn auch nur mit Maske, aber immerhin! Danke, dass Gott uns bisher gut durch die Pandemie geleitet hat und wir Hoffnung auf ein relativ normales und erfülltes Leben haben können. Es war wunderschön. Besonders am Schluss das „Großer Gott wir loben Dich“ stieg jubelnd als Danklied empor.

Bleiben Sie gesund!

Dr. Marietta Völzke


Erstkommunion in Torgelow

Am 20. Juni empfingen Lara, Wilhelm und Wilco aus Torgelow in der Herz- Jesu Kirche ihre Erste Heilige Kommunion. Die Vorbereitung fand unter Coronabedingungen statt, so dass es besonders für die Kinder nicht immer einfach war. Sie und ihre Familien waren daher sehr froh, dass die Feier stattfinden konnte. Musikalisch wurde sie von einer kleinen Musikgruppe (Keyboard, Querflöte und Gesang) unter Leitung von Frau Justina Wolska-Boniecka gestaltet.

Sehr gefreut haben sich die Kinder, dass ihre Kerzen von Laras Omas selbst verziert wurden. Die Bedeutung der abgebildeten Symbole (Ähre, Weintrauben, Kelch, Hostie, Fisch, Regenbogen) erarbeitete der Kaplan mit den Kindern in der Predigt.

Vielen Dank allen, die sich auf unterschiedlichste Weise in diese Feier eingebracht haben!

Möge dieser Gottesdienst unseren Erstkommunionkindern in guter Erinnerung bleiben und ihre Freundschaft mit Jesus Christus immer tiefer und vertrauensvoller werden!

 

Birgitta Protzky

Gemeindereferentin


Fronleichnam am 03. Juni 2021 in Hoppenwalde

In diesem Jahr konnten die Gläubigen des Pastoralen Raumes Hoppenwalde/ Pasewalk wieder in Hoppenwalde das Fronleichnamsfest feiern. Im vorigen Jahr musste das Fronleichnamsfest in der gewohnten Art wegen der Pandemie ausfallen. Für alle war dies eine schmerzliche Tatsache. Kein Gottesdienst wie gewohnt und keine feierliche Prozession durch den geschmückten Ort. Wir waren froh, dass unter Coronamaßnahmen in diesem Jahr der Gottesdienst auf der Pfarrwiese gefeiert werden konnte. Auf Abstand mussten wir achten und das Tragen von Mund- und Nasenschutz wurde strikt eingehalten.

Bei strahlendem Sonnenschein kamen ca. 100 Gläubige aus den Gemeinden Hoppenwalde, Pasewalk und Anklam, um diesen Feiertag festlich zu begehen. Fünf Geistliche und sechs Ministranten versammelten sich um den Altar. Erstmals besuchte uns Herr Generalvikar Manfred Kollig. Er feierte mit uns die heilige Messe und überbrachte uns Grüße von unserem Bischof Dr. Heiner Koch aus Berlin. Endlich durften wir wieder nach der Musikbegleitung von Sophie singen. Festliche Gesänge brachten uns auch Herr Bernhard Trömer und Frau Justyna Wolska-Boniecka zu Gehör. Die heiligen Schriften und die Fürbitten wurden im Wechsel in deutsch und polnischer Sprache vorgetragen. Herr Generalvikar Kollig ermutigte die Gläubigen, in diesen schwierigen Zeiten durchzuhalten und auf Gott zu vertrauen. „Gott ist unter uns, egal ob 3, 100 oder 500 Gläubige versammelt sind.“

Er erinnerte uns daran, dass dieses Hochfest mit seinen Prozessionen seit 1885 in Hoppenwalde ununterbrochen begangen wird. Das Gemeindefest musste in diesem Jahr leider ausfallen. Demütig und gestärkt im Glauben ging für uns ein schöner Vormittag zu Ende. Die Gespräche und das Wiedersehen gaben uns Hoffnung auf ein künftiges, gewohntes Gemeindeleben. Herzlichen Dank den fleißigen Helfern, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Auch für die musikalische Umrahmung sowie den Blumenschmuck sei herzlich gedankt.


Gudrun Thiessen-Zeipelt