Rückblicke


Volkstrauertag                             (Bilder siehe Galerie)

Am 13. November wurde in Deutschland wieder der Volkstrauertag begangen und an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft erinnert. Auch auf dem Territorium unseres Pastoralen Raumes fanden Gedenkfeiern statt. An diesem staatlichen Gedenktag wird die Zeremonie meist durch kommunale Vertreter und Redner gestaltet.

In Viereck vor der Kirche am Ehrenmal für die Gefallenen sowie auf dem Pasewalker Friedhof an den Soldatengräbern fanden Zeremonien statt, die durch Herrn Bernhard Trömer von der Katholischen Militärseelsorge zusammen mit Soldatinnen und Soldaten vom Panzergrenadierbataillon 411 sowie Musikern des Heeresmusikkorps Neubrandenburg gestaltet wurden. Zudem hat in Pasewalk auch wieder eine polnische Delegation aus der Partnerstadt Police am Gedenken teilgenommen und somit ein Zeichen für Versöhnung und Freundschaft gesetzt.

Der Volkstrauertag ist und bleibt ein Zeichen der Solidarität derjenigen, die damals keinen Verlust zu beklagen hatten, mit den Hinterbliebenen der Gefallenen und der Opfer eines unmenschlichen Systems. Wenngleich auch die, die diese schlimme Zeit noch selbst erlebt und auch Angehörige im Krieg verloren haben, immer weniger werden, sollte dieser Tag für uns alle wichtig bleiben, denn jeder Ort hat damals gelitten. In jeder Familie gab es Betroffene und Opfer. Viele mussten als Soldaten in den Krieg ziehen und kamen nie zurück. Angesicht des Ausmaßes unendlichen Leids, welches Krieg und Diktatur über Europa gebracht haben, blicken wir auf die Millionen von Toten und Verletzten.

Besonders an diesem Tag gedenken wir der Menschen, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, Teil einer Minderheit waren oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.

Wir denken an die Menschen, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

Seit dem 24. Februar dieses Jahres ist der Krieg zurück in Europa. Wir müssen Bilder aus der Ukraine sehen, von denen wir gehofft hatten, dass sie sich gerade auf unserem Kontinent niemals wiederholen. Auch für an diese Menschen haben wir besonders gedacht.

 

Bernhard Trömer


be-Geist-ert sein

Im September starteten die Firmkurse im Pastoralen Raum Hoppenwalde – Pasewalk und somit auch für knapp 35 jungen Menschen das Abenteuer mit dem Glauben im eigenen Leben. Gemeinschaft stärkt das Leben im Glauben und somit haben Frau Laufer und Pfr. Malesa am 12. November die Firmlinge nach Löcknitz eingeladen um gemeinsam Zeit zu verbringen. Überraschend war die große Begeisterung für Gesang und somit konnte der Tag schwungvoll und musikalisch eingeleitet werden. Unterstützung erhielten die Firmlinge von Frau Wolska - Boniecka. Anschließend arbeiteten die Jugendlichen an zwei Stationen: Vorbereitung der Gottesdienste und Kreativstand. Hier entstanden wunderschöne und individuelle Advents- und Weihnachtskerzen. Zur Mittagszeit überraschte der Pfarrer die Jugendlichen mit einer deftigen Stärkung - es gab für alle leckere Pizza und Cola. Nach der Mittagspause präsentierte eine Gruppe der Firmlinge eine bemerkenswerte und zum Nachdenken anregende Pantomime über den Sinn des Lebens junger Menschen zwischen Schlafen, Essen, Zocken und Genussmitteln. Mit diesen Gedanken widmeten sich die Teilnehmer der eucharistischen Anbetung und gingen be-Geist-ert nach Hause.

 

Klaudia Wildner-Schipek

BZ mia Löcknitz


Workshop für Familien und Kinder „Lichterwelt“

In der dunklen Jahreszeit werden viele Lichterfeste organisiert. Auch das Begegnungszentrum mia wurde am 11. November zu St. Martin in eine Lichterwelt getaucht.

Wir starteten in den Nachmittag mit Musik und einer Geschichte von Emma & Paul und ihren Vorbereitungen auf St. Martin. Anschließend wurden die Kinder in drei Gruppen aufgeteilt und konnten an drei Stationen kreativ werden. Es wurden Laternen gebastelt, Bilder gemalt und selbstgebackene Hörnchen liebevoll dekoriert. Anschließend gab es einen Laternenumzug zur Ev. Kirche mit freundlicher Unterstützung der Löcknitzer Feuerwehr.

 

K. Wildner-Schipek

BZ mia Löcknitz



Ehrenamtsnachmittag der Pfarrei St. Otto

Einen Grund zum Danken hat jeder einzelne von uns sicher jeden Tag. Einen Grund zum Danken hat auch die Pfarrgemeinde für viele engagierte und fleißige Hände von ehrenamtlichen Helfern, die über das Jahr verteilt in allen Gemeindeteilen viel Gutes tun.

Hierbei ist die gesamte Brandbreite vertreten. Vom Dienst am Altar durch Lektoren und Ministranten bis hin zu den „Unsichtbaren“, die treu und konstant dafür sorgen, dass Kirchen, Pfarrhäuser und Grundstücke sauber sind, Weihnachtsbäume und Krippe pünktlich stehen, die Kaffee kochen und Kuchen backen, die Veranstaltungen und Feste organisieren, die Zeit und Nerven der Mitarbeit in Gremien widmen und viele andere, die viele kleine Dinge tun und somit der ganzen Gemeinde helfen.

Diese Menschen haben einen erheblichen Anteil daran, dass es in der Pfarrgemeinde „läuft“.

Um diese Gemeindemitglieder zu würdigen, fand am 28. Oktober 2022 im Begegnungszentrum MIA in Löcknitz ein Ehrenamtsnachmittag für die Pfarrei St. Otto statt, wo Pfarrer Malesa sich auch im Namen der hauptamtlichen Mitarbeiter für das Engagement der Ehrenamtler im vergangenen Jahr bedankte und alle einlud, sich an diesem Nachmittag selbst einmal bewirten und gut gehen zu lassen.

Frau Justyna Wolska-Boniecka hatte hierzu zusammen mit unserer Gemeindereferentin Frau Birgitta Protzky und Herrn Bernhard Trömer ein kleines musikalisches Programm vorbereitet. Danach gab es gute Gespräche bei Kaffee und Kuchen. Das leibliche Wohl wurde noch durch leckere Suppen abgerundet.

Der Ehrenamtsnachmittag wurde durch das Team MIA wieder sehr gut vorbereitet und durchgeführt. Auch hierfür sei ganz herzlich gedankt!

 

Bernhard Trömer

Pfarrgemeinderat


Freundschaft # Begegnung # Kultur

Das Begegnungszentrum mia und die Evangelische Gemeinde Löcknitz richten seit 2018 das deutsch- polnische Freundschaftskonzert aus. Dabei geht es darum, ein kulturelles Angebot in Löcknitz zu schaffen, kulturelle Vielfalt zu fördern und auf lokale Talente aufmerksam zu machen. Dieses Jahr präsentierten lokale Musiker und Künstler ihr Können im Begegnungszentrum mia. Der Nachmittag begann mit dem Auftritt der Musik- und Theatergruppe des BZ mia, die das Stück „Wie toll hast Du unsere Welt gemacht“ aufführte. Kinder im Alter von 7-10 J. zeigten die Entstehung von Himmel und Erde, der Gewässer und des Landes, der Himmelskörper, der Pflanzen, Tiere und Menschen. Sie wurden von jugendlichen Moderatoren begleitet. Im Rahmen des Projektes entstanden Masken, Kostüme und Bühnenelemente. Für die musikalische und choreographische Umsetzung war Frau J. Wolska -Boniecka verantwortlich. Traditionell trat die Band "Probenraum Bergholz" mit Rock´n Roll der 60er Jahre auf und sorgte für schwungvolle Stimmung. Anschließend waren alle Teilnehmer zu einem kleinen Imbiss eingeladen.

 

Vielen Dank an alle Mitwirkenden für den wunderschönen, musikalischen Abend.

Die Veranstaltung wurde über den Kreisjugendring im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ gefördert.

 

K. Wildner-Schipek

BZ mia Löcknitz



„Religiöse Vielfalt gemeinsam leben“ im Rahmen der Interkulturellen Woche 2022

Im Rahmen der Interkulturellen Woche wurden bundesweit rund tausend Veranstaltungen ausgerichtet. Ob Konzerte, Ausstellungen, Lesungen oder Workshop – alle waren zur Teilnahme eingeladen. Auch im Amtsbereich Löcknitz-Penkun wurden interessante Veranstaltungen durchgeführt. Zum Auftakt der IKW 2022 am 25. September starteten wir mit einem deutsch-polnischen Ökumenischen Gottesdienst im Rahmen des Projektes „Religiöse Vielfalt gemeinsam leben“.

Das deutsch - polnische Miteinander prägt unser Zusammenleben in der Grenzregion. Eine gelungene Zusammenarbeit ist auch durch das Wissen um die gemeinsame Geschichte bedingt. Daher hörten wir nach einem Mittagsimbiss den Reisebericht der Geschichtslehrerin Frau Uffmann, die mit den Zehntklässlern der Regionalen Schule Löcknitz in Polen war und geschichtsträchtige Orte aufsuchte. Dieses Jahr waren die Schüler in verschiedenen Städten und besuchten die Gedenkstätte Majdanek und das Vernichtungslager Belzec. Vielen Dank für die prägenden Eidnrücke.

Die Veranstaltung wurde über den Kreisjugendring im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ gefördert.

 

Klaudia Wildner-Schipek

BZ mia Löcknitz