Schmerzhafter Rosenkranz

Hier wird das Leiden unseres Herrn Jesus Christus- welches ER für unsere Sünden auf sich nahm- betrachtet.

1. GEHEIMNIS: Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat

„Dann verließ Jesus die Stadt und ging, wie er es gewohnt war, zum Ölberg; seine Jünger folgten ihm. Als er dort war, sagte er zu ihnen: Betet darum, das ihr nicht in Versuchung geratet! Dann entfernte er sich von ihnen ungefähr einen Steinwurf weit, kniete nieder und betete: Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht mein sondern dein Wille soll geschehen. Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und gab ihm (neue) Kraft. Und er betete in seiner Angst noch inständiger, und sein Schweiß war wie Blut, das auf die Erde tropfte. Nach dem Gebet stand er auf, ging zu den Jüngern zurück und fand sie schlafend, denn sie waren vor Kummer erschöpft. Da sage er zu ihnen: Wie könnt ihr schlafen? Steht auf und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet.“ (Lk. 22,39-46)

2. GEHEIMNIS: Jesus, der für uns gegeißelt worden ist

„Diese Geißelung wird im Evangelium nur kurz angedeutet, aber für unser christliches Leben ist sie äußerst wichtig. Warum, das können wir in diesem Geheimnis heraus finden. Wir können uns ganz gut vorstellen, dass diese Geißelhiebe nicht nur STREICHELEINHEITEN waren, sondern jeder einzelne Hieb hat tiefe Wunden in den göttlichen Leib gerissen.

 

Darauf ließ er Barbaras frei und gab den Befehl, Jesus zu geißeln und zu kreuzigen.“ (Mt. 27,26)

 

3. GEHEIMNIS: Jesus der für uns mit Dornen gekrönt worden ist

„Die Soldaten flochten einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf und legten ihm einen purpurroten Mantel um. Sie stellten sich vor ihm hin und sagten: Heil dir, König der Juden! Und sie schlugen ihm ins Gesicht.

Pilatus ging wieder hinaus und sagte zu ihnen: Seht ich bringe ihn zu euch heraus; ihr sollt wissen, das ich keinen Grund finde, ihn zu verurteilen. Jesus kam heraus; er trug die Dornenkrone und den purpurroten Mantel. Pilatus sagte zu ihnen: Seht, da ist der Mensch!

Als die Hohenpriester und ihre Diener ihn sahen, schrien sie: ans Kreuz mit ihm!

Pilatus sagte zu ihnen: Nehmt ihr ihn, und kreuzigt ihn! Denn ich finde keinen Grund, ihn zu verurteilen.

Die Juden entgegneten ihm: Wir haben ein Gesetz, und nach diesem Gesetz muss er sterben, weil er sich als Sohn Gottes ausgegeben hat. Als Pilatus das hörte, wurde er noch ängstlicher. Er ging wieder ins Prätorium hinein und fragte Jesus: Woher stammst du? Jesus gab ihm keine Antwort. Da sagte Pilatus zu ihm: Du sprichst nicht mit mir? Weist du nicht, dass ich die Macht habe, dich freizulassen, und die Macht, dich zu kreuzigen?

Jesus antwortete: Du hättest keine Macht über mich, wenn es dir nicht von oben gegeben wäre; darum liegt größere Schuld bei dem, der mich dir ausgeliefert hat.

Darauf hin wollte Pilatus ihn freilassen, aber die Juden schrien: Wenn du ihn frei lässt bist, du kein Freund des Kaisers; jeder, der sich als König aus gibt, lehnt sich gegen den Kaiser auf. Auf diese Worte hin ließ Pilatus Jesus hinausführen, und er setzte sich auf den Richterstuhl an den Platz, der Lithostrotos, auf hebräisch Gabata, heißt. Es war am Rüsttag des Paschafestes, ungefähr um die neunte Stunde. Pilatus sagte zu den Juden: Da ist euer König!

Sie aber schrien: Weg mit ihm, kreuzige ihn!

Pilatus aber sagte zu ihnen: Euren König soll ich kreuzigen?

Die hohen Priester antworteten: Wir haben keinen König außerdem Kaiser.

Da lieferte er ihnen Jesus aus. damit er gekreuzigt würde.“ (Joh. 19, 2-16a)

4. GEHEIMNIS: Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat

„Er trug sein Kreuz und ging hinaus zur sogenannten Schädelhöhe, die auf hebräisch Golgota heißt.“ (Joh. 19,17)


„Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nach folgt, kann nicht mein Jünger sein.“ (Lk. 14,27)

 

5. GEHEIMNIS: Jesus, der für uns gekreuzigt worden ist

„Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere, auf jeder Seite einen, in der Mitte Jesus.“ (Joh. 19,18)

 

Nachdem nun die Soldaten Jesus gekreuzigt hatten, nahmen sie sein Obergewand, machten vier Teile daraus, für jeden Soldaten einen Teil, dazu den Leibrock. Der Leibrock aber war ohne Naht von oben an im Ganzen gewebt. Und sie sagten zueinander: „Wir wollen ihn nicht zerschneiden, sondern um ihn losen, wem er gehören soll.“ So sollte die Schrift erfüllt werden, die sagt: „Sie teilten meine Kleider unter sich, und über mein Gewand warfen sie das Los.“ (Ps 22,19). Die Soldaten nun taten so.“ (Joh 19,23f)

 

„Die Leute standen dabei und schauten zu; auch die Führenden Männer des Volkes verlachten ihn und sagten: Anderen hat er geholfen, nun soll er sich selbst helfen, wenn er der erwählte Messias Gottes ist. Auch die Soldaten verspotteten ihn; sie traten vor ihn hin, reichen ihm Essig und sagten: Wenn du der König der Juden bist, dann hilf dir selbst!“ (Lk. 23, 35ff)

 

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