Romwallfahrt

Vom 20. bis 24. Oktober 2015 ging es nach Rom zu einer Dankwallfahrt anlässlich "25 Jahre Deutsche Einheit". An der Wallfahrt des Erzbistums Berlin nahm auch eine Gruppe der Gemeinden Hoppenwalde und Pasewalk teil. Am 20. Oktober starteten wir bei mäßigem Wetter und waren schon ganz gespannt auf die vor uns liegenden Tage. Nach unserer Ankunft in der Casa del Pellegrino, einer von Dominikanerinnen bewirtschafteten Pilgerunterkunft, ging es nach einer kurzen Erfrischungspause auch gleich ins sonnige Rom. Am selben Abend fand noch der Eröffnungsgottesdienst in Santa Maria in Trastevere mit Generalvikar Prälat Tobias Przytarski statt.

Bereits am nächsten Tag, also am Mittwoch, mussten wir sehr früh raus, denn es ging zum Petersplatz zur Generalaudienz mit dem Papst. Die Berliner Gruppe, ca. 1.450 Teilnehmer, war ziemlich weit vorn in einem Block zusammengefasst. Großer Jubel brach aus, als der Hl. Vater unsere Gruppe persönlich begrüßte und uns zuwinkte. Am späten Nachmittag versammelte sich die ganze Berliner Pilgergruppe nochmals auf dem Petersplatz und zog geschlossen in einer riesigen Prozession in den Petersdom ein, wo dann der große Festgottesdienst mit unserem Erzbischof Heiner Koch stattfand, der im Anschluss mit einer Lichterprozession durch die Vatikanischen Gärten an der Lourdes-Grotte und einer Statio an einem Mauerstück der Berliner Mauer endete.

Am Donnerstag und Freitag hatte das Berliner Organisationsteam verschiedene "besondere Orte" zur Besichtigung im Angebot, welches von den Pilgern rege genutzt wurde. Auch fand am Donnerstag ein Gottesdienst mit unserem Weihbischof Matthias Heinrich in der Lateran-Basilika, der „Mutter und Haupt aller Kirchen der Stadt Rom und des Erdkreises“, statt.

Und so kam dann auch der Freitag und letzte volle Tag unserer Reise. Nach dem Programm der "besonderen Orte" ging es zum Abschlussgottesdienst mit unserem Erzbischof zur Basilika St. Paul vor den Mauern, die über dem vermeintlichen Grab des Apostels Paulus errichtet wurde. Nach diesem schönen und festlichen Gottesdienst haben sich alle Pilger auf dem Innenhof zum großen Pasta-Abschlussessen versammelt und ließen die Tage gemeinsam ausklingen.

Am Samstag, den 24. Oktober hieß es dann nur noch Sachen packen, noch eine kleine Fußrunde zum Aventin und zum Kolosseum und dann ab zum Flughafen.

Die gemeinsame Zeit in Rom wird uns lange im Gedächtnis bleiben. Die vielen Erlebnisse und guten Begegnungen, die Dinge, die wir sehen und erfahren durften, die Nähe zur Weltkirche und zum Hl. Vater – und das Gefühl, WER GLAUBT, IST NIE ALLEIN.

 

Bernhard Trömer

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