Ministrantenfahrt nach Krzeszow/ Grüssau vom 01.10.2012 bis 05.10.2012

Am Montag, den 01.10.2012 um 10:00 Uhr ging die 7-stündige Fahrt nach Polen los. Doch noch am gleichen Tag besuchten wir Schloss Fürstenstein (Zamek Ksiaz). Von dort aus waren es nur noch 30 Minuten bis zu unserem Ziel. Wir wurden von den Nonnen (Siostry Elzbietanki) in Krzeszow (Grüssau) untergebracht. Es war dort wie in einem Ferienhaus: sehr ordentlich und sauber, allgemein war alles hübsch, die Nonnen waren total nett und das Essen war der Höhepunkt. Am Dienstag fuhren wir in die Berge um dort zu wandern. Dort besuchten  wir auch die Wikinger-Kirche Wang. Die Stabkirche Wang ist eine mittelalterliche norwegische Stabholzkirche aus Vang, die 1841 vom preußischen König erworben und in Brückenberg bei Krummhübel im Riesengebirge, heute Teil der polnischen Stadt Karpacz, wieder aufgebaut wurde. Bei dem Bau der Kirche wurden keine eisernen Nägel benutzt. Sie besteht aus norwegischem Kiefernholz und ist reich mit Schnitzereien versehen, zum Beispiel mit Tierdarstellungen und Ornamenten. Unser Ziel war eigentlich Sniezka (Schneekoppe 1.602 m), doch aus Zeitgründen kletterten wir etwa auf 1.400 m (ca. 2 Station). Das Klettern in Karpacz (Krummhübel) nahm uns schon ein paar Stunden weg… Den Mittwoch verbrachten wir in Krzeszow und besuchten dort die große Klosterkirche Mariä Himmelfahrt. Zusammen mit Pfarrer Paul Gregor, dem ehemaligen Militärseelsorger in Viereck, feierten wir eine heilige Messe. Danach machten wir dort einen Rundgang und erfuhren vielen interessante Dinge. Diese Basilika wurde in nur nur sieben Jahren (1728-1735) unter dem Abt Innozenz Fritsch gebaut. An den Wänden sind viele wertvolle Gemälde (auch von deutschen Malern), vieles ist mit echtem Gold vergoldet und die riesige Orgel hat über 3.000 Pfeifen. Diese Orgel wurde von Michael Engler dem Jüngeren erbaut. Der Donnerstag war etwas entspannter. Wir fuhren nach Skalne Miasto (Felsenstadt) in Tschechin. Das ist ein großer Park mit einem See und vielen Felsen drum herum. Mit etwas Fantasie kann man verschiedene Sachen aus den Felsen erkennen. Es war echt interessant, was manche von uns sich vorgestellt haben. Unterwegs nach Grüssau haben wir noch die Heimat von unserem Pfarrer Mazur besucht und sehr guten Kuchen bei seiner Mutter gegessen. Und so kommen wir zum letzten Tag unserer Fahrt, Freitag, d. 05.10.2012. Nachdem wir uns ins Gästebuch eingetragen und uns von den Nonnen verabschiedet hatten, machten wir uns auf den Weg nach Hause. Unterwegs hielten wir noch in Jawor (Jauer) an. Dort gibt es eine schöne evangelische Kirche, die aus dem 16. Jahrhundert stammt. Diese wunderschöne Kirche steht auch auf der UNESCO-Liste (Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Bildung, Wissenschaft und Kultur). Zum Schluss fuhren wir noch zu McDonald's und somit ging unsere Fahrt zu Ende.

 

Patricia Jurzak, Jan Juszkiewicz

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