Grußworte


Liebe Schwestern und Brüder in Christus,
„Fürchtet euch nicht“! Dieser Zuruf begegnet uns mehrmals im Zusammenhang mit der Weihnachtsgeschichte. Der Engel sagt sowohl zu Maria als auch zu Joseph: „Fürchte dich nicht!“ (Lk 1,30; Mt 1,20). Den Hirten auf dem Feld ruft der Engel zu: „Fürchtet euch nicht!“ (Lk 2,9). Gerade in dieser so ungewissen Zeit scheint mir der Satz des Engels an Aktualität zu gewinnen: Fürchtet euch nicht. Als Christen brauchen wir keine Angst zu haben. Der Name Immanuel bedeutet: Gott ist mit uns. Gott hat und wird uns nicht verlassen. In diesem Jahr wird die Advents- uns Weihnachtszeit anderes aussehen, als wir es gewohnt sind. Während ich diesen Gruß schreibe, kann ich noch nicht mal absehen, ob der zweite Lockdown verlängert wird. Die Seniorenadventsfeiern werden leider alle entfallen. Die Nikolausfeier in Pasewalk und Opłatek müssen ebenfalls abgesagt werden.

Die Adventszeit ist zu allererst eine Zeit der Buße und der Umkehr. Auch wenn wir dieses Jahr auf vieles verzichten müssen, so lade ich uns alle ein, diese Adventszeit bewusst zu erleben. Besonders möchte ich Sie einladen, in der Zeit vor Weihnachten das Bußsakrament zu empfangen. Die Beichtzeiten finden Sie in dieser Ausgabe. Fürchtet euch nicht – Gott möchte uns seine Barmherzigkeit erweisen. Die Angaben zu Heilig Abend sind- wie alle Angaben in diesem Heft- unter Vorbehalt. Da wegen der Einhaltung des Mindestabstandes zwischen den Hausständen der Platz in den Kirchen begrenzt ist, versuchen wir genügend Gottesdienste anzubieten. Falls das Wetter es erlaubt, werden wir in Viereck an Heilig Abend die Christmette im Freien feiern.

Der Jahresabschluss und der Beginn eines neuen Jahres lassen uns den Blick zurückwerfen auf ein sehr besonderes Jahr. Ob und wann wir im kommenden Jahr zur sog. Normalität zurückkehren, wissen wir noch nicht. Es ist aber sicher, dass Gott aus Liebe zu Menschen Mensch geworden ist. Er hat unser Menschsein mit allen Facetten geteilt. Das feiern wir an Weihnachten und mit dieser Gewissheit können wir ins neue Jahr gehen. Ihnen und Euch wünsche ich eine gnadenreiche Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und Gottes Segen für das Jahr 2021.


Ihr
Kaplan Johannes Rödiger


Liebe Schwestern und Brüder in Christus,
vorweg die gute wichtigste Nachricht: Stand heute dürfen wir weiterhin die Gottesdienste feiern. Seit Donnerstag, den 28. Oktober 2020 ist der Landkreis Vorpommern-Greifswald zu einem sog. Risikogebiet geworden. Ab Montag, den 02.11.20, begann der zweite bundesweite Lockdown. In einer Zeit, in der das gesellschaftliche Leben runtergefahren werden soll, kann uns die Tageslesung 29.10.2020 eventuell helfen. In dieser Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser heißt es: „Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam und harrt aus“ (Eph 6, 18). So lade ich uns alle ein, besonders in dieser Zeit das Gebetsleben „hochzufahren“. Bereits im Frühjahr haben wir Sie eingeladen mit uns gemeinsam um 18:00 Uhr jeweils den Engel des Herrn, ein Gesätz (10 Gegrüßet seist du, Maria) des Rosenkranzes und das Gebet um die Fürsprache von Hl. Johannes Paul II. zu beten. Lassen Sie uns damit wieder anfangen. Das entsprechende Gebet finden Sie auf unserer Homepage. Das Gebet und besonders das fürbittende Gebet ist ein wichtiger Dienst, den wir Christen an der Gesellschaft leisten. Lassen Sie uns für die Einsamen, Kranken, Sterbenden, Angehörigen, Pflegkräfte, Entscheidungsträger und uns beten. Als Christen brauchen wir keine Angst zu haben. Gott trägt und erhält uns. Christus hat den Tod besiegt und uns den Himmel geöffnet.

 

In dieser österlichen Gewissheit grüßt Sie im Gebet verbunden im Namen des gesamten Pastoralteams

 

Ihr Kaplan Johannes Rödiger

 

Selbstverständlich sind wir weiterhin für Sie erreichbar. Falls Sie seelsorgliche Begleitung (ein Gespräch, die Krankenkommunion, die Beichte oder die Krankensalbung) wünschen oder Hilfe für Einkäufe benötigen, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren (siehe Reiter "Kontakt").


Gebet um Fürsprache des Heiligen Johannes Paul II

Johannes Paul II., unser heiliger Fürsprecher, Helfer in schwierigen Angelegenheiten. Du, der mit seinem Leben eine große Liebe zu Gott und den Menschen bezeugt hast, indem du uns auf dem Weg zu Jesus und Maria geführt hast. Du hast die beiden geliebt und auf diesem Wege wolltest du anderen helfen. Durch deine Liebe und dein großes Leiden, das du für die anderen aufgeopfert hast, nähertest du dich jeden Tag der Heiligkeit.

Ich möchte dich in meinem Anliegen ...… um Fürsprache bitten. Ich bin mir sicher, dass du durch deinen Glauben, dein Gebet und deine Liebe hilfst, mein Anliegen vor Gott zu bringen.

Ich vertraue auf Gottes Barmherzigkeit und die Kraft deines päpstlichen Gebets. Ich möchte deinem Beispiel folgen und durch Jesus und Maria immer näher zu Gott kommen.

 

Vater unser im Himmel …, Gegrüßet seist du Maria … Ehre sei dem Vater …

 

 

Modlitwa o wstawiennictwo św. Jana Pawła II

Janie Pawle II, nasz święty orędowniku, wspomożycielu w trudnych sprawach. Ty, który swoim życiem świadczyłeś o wielkiej miłości do Boga i ludzi, prowadząc nas drogą Jezusa i Maryi, w umiłowaniu obojga, pragnąc pomagać innym. Przez miłość i wielkie cierpienie, ofiarowane za bliźnich, co dzień zbliżałeś się do świętości.

Pragnę prosić Cię o wstawiennictwo w mojej sprawie… wierząc, że przez Twoją wiarę, modlitwę i miłość pomożesz zanieść ją do Boga.

Ufam w miłosierdzie Boże i moc Twej papieskiej modlitwy. Pragnę przez Jezusa i Maryję za Twoim przykładem zbliżać się do Boga.

 

Ojcze Nasz …, Zdrowaś Maryjo… Chwała Ojcu…


Liebe Schwestern und Brüder!
Mit diesem Auftrag wandte sich die Jungfrau Maria am 13. Mai 1917 an die drei Hirtenkinder Lúcia, Francisco und Jacinta bei der ersten Erscheinung in Fátima. Wir sind im Monat Oktober, der in der Katholischen Kirche in besonderer Weise dem Rosenkranzgebet gewidmet ist. Der Rosenkranz ist ein großer Schatz der Kirche, denn durch das Beten und Wiederholen von „Vaterunser“ und „Gegrüßet seist Du, Maria“ betrachten wir alle Geheimnisse aus dem Leben Jesu und seiner Mutter Maria. Das kann uns helfen, ihnen in unserem persönlichen und familiären Leben nachzufolgen. Das Rosenkranzgebet hat aber auch einen sozialen Aspekt, den wir besonders im Oktober jeden Jahres erleben, wenn wir gemeinsam in unseren Kirchen den Rosenkranz beten. Dieses gemeinschaftliche Gebet bewirkt Wunder und hat eine enorme Kraft, die die Welt verändern kann. Es gibt viele Beispiele in der Geschichte, die bezeugen, dass das gläubige Beten des Rosenkranzes auf das Geschick der Länder, Städte und ganzen Völker Einfluss geübt hat. An so ein geschichtliches Ereignis erinnert das Fest von Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz am 7. Oktober, das von Papst Pius V. aus Dankbarkeit für den Sieg über die Türken in der Seeschlacht bei Lepanto (7. Oktober 1571) eingeführt worden ist. Gerade dieser Sieg, der durch das Rosenkranzgebet der römischen Rosenkranzbruderschaften erbeten wurde, wurde damals der mächtigen Fürsprache der Jungfrau Maria zugeschrieben. Die heutige Form des Rosenkranzes verdanken wir dem Dominikanerorden. Nach einer Legende wurde der Ordensgründer, der hl. Dominikus, von Maria selbst inspiriert, den Rosenkranz für die Bekehrung der Häretiker zu beten. Es war seine Initiative, die Geheimnisse des Lebens Jesu und Marias in drei Teilen zu betrachten (I. Menschwerdung, II. Leiden und Sterben Christi und III. Herrlichkeit Christi und Marias). Eigentliche Volkstümlichkeit erlangte das Rosenkranzgebet durch die schon genannten Rosenkranzbruderschaften, die von einem anderen Dominikanerpater, Alanus de Rupe, im 15. Jahrhundert gegründet worden sind. Diese Rosenkranzbruderschaften verpflichteten sich zum täglichen Rosenkranzgebet. Bei einer Erscheinung der Muttergottes Maria bekam Alanus de Rupe den Auftrag, für das Rosenkranzgebet einzutreten und es zu verbreiten. Sein Engagement als Rosenkranzprediger bewirkte die schnelle Ausbreitung der Rosenkranzbruderschaften in ganz Europa. In dieser Erscheinung hat ihm Maria auch für alle, die sie durch dieses Gebet voll Vertrauen anrufen, unzählige Gnaden versprochen. Unter anderen sind dies: „Ich verspreche allen, die andächtig den Psalter meines Rosenkranzes beten, meinen besonderen Schutz und große Hulderweise. Der Rosenkranz bewirkt das Wiederaufblühen der Tugend und der Werke der Gottseligkeit. Durch ihn wird den Seelen die Fülle der göttlichen Erbarmungen zuteil. Viele Seelen werden durch den Rosenkranz gerettet. Alle, die andächtig den Rosenkranz beten und dabei die Geheimnisse betrachten, werden vom Unglück nicht niedergebeugt und vor einem unvorhergesehen Tod bewahrt bleiben. Sind sie in Sünden, so werden sie die Gnade der Bekehrung erlangen; die Gnade der Beharrlichkeit aber, wenn sie gerecht sind, und sie werden des ewigen Lebens teilhaftig werden. Sehr bald werde ich die Seelen aus dem Fegefeuer befreien, die in ihrem Leben meinen Rosenkranz geliebt haben. Die treuen Kinder meines Rosenkranzes werden sich im Himmel großer Herrlichkeit erfreuen.“ Ich lade Sie ganz herzlich ein, im Oktober jeden Tag den Rosenkranz zu beten, ob persönlich oder gemeinsam in den Familien. Dieses Anliegen legt uns auch jedes Jahr Papst Franziskus ans Herz. Es gibt auch immer wieder die Möglichkeit, an den gemeinsamen Rosenkranzandachten in unseren Kirchen teilzunehmen (alle Daten, Orte und Uhrzeiten finden Sie in diesem Pfarrbrief). Nutzen wir diese Gelegenheiten! Denn es gibt kein Problem im Leben des Menschen, das durch das Rosenkranzgebet nicht gelöst werden könnte.


Ihr
Kaplan Witold Wójcik