Aktuelles

Grußwort von Pfarrer Malesa
Liebe Gemeinde!
Das Schul- und Arbeitsjahr hat sich langsam zu Ende geneigt. Der Sommer ist da. Die verdiente Zeit der Ruhe steht uns allen bevor. Manche werden lange Reisen ins Ausland, andere in Deutschland
ihre Ferien verbringen, andere vielleicht in Vorpommern bleiben. Aber wir alle sind gerufen auszuruhen. Ausruhen in Christus vor allem! Weil nur in Ihm kann man die wahre Ruhe finden. Christus sagt es selbst: "Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht" Das heißt, dass wir uns genauso ausruhen können auf Mallorca, in Skandinavien wie zu Hause. Wichtig ist, in Ihm auszuruhen.
Ich lade Sie deswegen ein, auch in den Sommerferien den Sonntag nicht zu vergessen. Gott will, dass wir uns ausruhen. Er hat deshalb für uns den Sabbat, den Sonntag, den Tag des Herrn gemacht,
damit wir uns ausruhen können. Es geht darum, dass wir an diesem Tag Gott auf einer besonderen Weise begegnen können. Gott gibt uns diesen Tag, damit wir uns ausruhen können, damit wir für unsere Familie, für uns selbst und für Ihn Zeit finden. Der freie Sonntag ist ein Erbe des Christentums. Vor dem Christentum gab es keinen freien Tag am Ende der Woche. Das Heidentum kennt nicht
den Tag der Ruhe. Denn wozu soll es eigentlich einen Tag geben, an dem man nicht arbeitet darf? Wozu einen Tag, an dem man Verluste hat? Heutzutage wird der Sonntag praktisch abgeschafft. Es
bleibt vom Sonntag, von einem Tag der Ruhe praktisch nichts übrig. In der Gesellschaft wird immer mehr gearbeitet. Die großen Fabriken arbeiten auch am Sonntag, wenn es nur geht. Ökonomisch gesehen ist es absurd, die Maschinen 24 Stunden unnötig stehenzulassen. Wenn es Gott nicht gibt, dann bleibt nur das Geld übrig. Die Firmen wollen immer effektiver arbeiten. Es zählt nur der Gewinn. Warum sollte man an einem Tag nicht arbeiten? Wenn man mehr herstellen und mehr verkaufen kann, dann ist es absurd, nicht zu arbeiten.
Man will den Sonntag von Gott befreien. Aber ein Sonntag ohne Gott bringt nichts. Es wird nur gearbeitet, gearbeitet, gearbeitet. Der Mensch wird zum Sklaven. Gott sagt: "Ich bin dein Gott. Ich liebe dich. Ruhe dich aus in mir!" Wenn man es aber nicht will, dann wird man sich selbst fremd, weil man sich betäubt: mit Disco, mit Alkohol, mit Drogen, da dein Alltag unerträglich wird. Es gibt in uns eine Angst, dass das Leben vergeht, sehr schnell vergeht. Das Leben vergeht. Das Wochenende vergeht. Der Urlaub vergeht. Was können wir in unserem Leben wirklich bestimmen? Den Urlaub im nächsten Jahr? Aber werden wir da noch leben? Die Arbeit, die vor uns steht? Das Geld, das wir zu verdienen oder auszugeben haben? Welche Kleidung, welche Autos werden wir kaufen? Unsere Pläne gehen oftmals durcheinander. Einziger sicherer Halt ist Gott. Einziges sicheres Fundament, auf
dem wir bauen können ist Jesus Christus. In Ihm bekommt alles seinen wahren Sinn: der Alltag, die Arbeit der Urlaub, der Sonntag. Ich wünsche Ihnen eine frohe Zeit der Ferien. Kommen Sie zurück mit neuen Kräften, die wir für das neue Arbeitsjahr brauchen werden.


Pfr. Marek Malesa

Kinderfest 1. Juli 2017 in Viereck

Für ein besseres Kennenlernen und zur Förderung künftiger Kinder- und Jugendarbeit veranstalteten wir am 1. Juli 2017 ein Kinderfest für den Pastoralen Raum Hoppenwalde/Pasewalk in Viereck.
Was nützt die beste Vorbereitung, wenn das Wetter nicht mitspielt. Leider ließ uns der Himmel an diesem Tag etwas hängen und bescherte uns zeitweise Regen. Aber es ließen sich nicht alle Kinder davon abschrecken und so kamen zumindest aus Pasewalk, Viereck und Löcknitz etwa 25 Kinder zusammen und verlebten dennoch einen spannenden und unterhaltsamen Tag.
Dieser begann um 10.00 Uhr mit dem Einüben der Lieder für den deutsch/ polnischen Gottesdienst, der dann um 11.00 Uhr begann. Zum Thema „Jeder kann heilig sein“ hatte es Pfarrer Mazur sehr schön verstanden zu versinnbildlichen, dass auch ein kleines Kind alle Möglichkeiten hat, durch seine Taten und sein Leben irgendwann ein Heiliger zu werden. Hierbei geht es nicht um die Heiligsprechung durch die Kirche, sondern vielmehr um die Gestaltung des eigenen Lebens, die Hilfsbereitschaft und die Nächstenliebe sowie das Verständnis für die Mitmenschen.
Abwechselnd wurden von den Kindern polnische und deutsche Lieder gesungen, welche von Frau Julita Laufer und Frau Annett Zeipelt-Maronde musikalisch begleitet wurden. Höhepunkt war dann die Taufe des kleinen Jakob aus Viereck, an der alle Kinder ganz nah teilgenommen haben und dem Kleinen auch ein Kreuzzeichen auf die Stirn zeichnen konnten.

 

Am Ende des Gottesdienstes wurde noch einmal den Sternsingerkindern aus der St. Otto-Gemeinde gedankt, welche im Januar fast 2.500 EUR für Kinder in Kenia sammelten. Ein angedachter extra Dankeschön-Nachmittag, wie sonst üblich, konnte in diesem Jahr aus Zeitgründen nicht stattfinden.
Alle fleißigen Sternsingerkinder haben einen Kinogutschein und noch etwas Süßes im Namen der Gemeinde überreichtbekommen. Und einen dicken Applaus der Anwesenden für ihren wichtigen und
helfenden Dienst.


Im Anschluss an den Gottesdienst wurde gemeinsam Mittag gegessen. Hierfür stand Herr Denny  Rasehorn am Grill. Frau Laura Lenard von der Caritas hatte Bigos zubereitet, ein traditionelles polnisches Gericht, welches allen sehr gut schmeckte. Nach dem Essen wurde eine religiöse Schnitzeljagd veranstaltet, die von Frau Klaudia Wildner-Schipek von der Projektstelle des Erzbistums „Glauben ohne Grenzen“ sehr gut vorbereitet und angeleitet wurde. Die Kinder befassten sich mit liturgischen Gegenständen, beantworteten Fragen rund um den Glauben, ordneten Gebete und folgten versteckten Hinweisen zum nächsten Punkt. Bis die Schatztruhe gefunden wurde, in der sich für jedes Kind ein Armband mit Jesus-Symbol als persönliche Erinnerung an den Tag befand.

Wenn der Regen Pause machte, wurde mit dem Pfarrer Fußball gespielt oder das Gelände erkundet. Die Kinder konnten sich auch schminken lassen. Hierfür sind Frau Marlena Chmielewska aus Plöwen und Frau Kinga Stefańska aus Löcknitz gekommen und bemalten die Gesichter mit lustigen Fantasiebildern.
Plötzlich tauchten 4 junge Damen auf, die für ungewöhnliche Aktivitäten auf dem Pfarrhof sorgen sollten. Es war Frau Magda Janusz mit ihren Zumba-Mädchen. Nun wurde getanzt. Nach anfänglichem Zögern trauten sich immer mehr und machten mit. Auch Pfarrer Mazur und Kaplan Wojcik reihten sich mutig ein. Aufgrund des Regens konnten wir die bestellte Hüpfburg leider nicht aufbauen. Aber eine andere Überraschung gelang. Auf einmal stand Zoe Kühnau mit Ihrem Pony auf dem Pfarrhof. Die Kinder konnten nun noch auf einem richtigen Pferd reiten, was auch gut genutzt wurde. Die restlichen Reitrunden mussten dann im großen Zelt stattfinden, weil der Regen wieder zunahm. Und ganz plötzlich war es 16.00 Uhr und das Kinderfest ging zu Ende.

Abgesehen vom nicht planbaren Wetter, war dieser erste Kindertag ein Erfolg, der von vielen mit viel Engagement und Liebe zum Detail vorbereitet wurde. Und so sei ganz herzlich gedankt:

Frau Klaudia Wildner-Schipek, Familie Rasehorn, Frau Laura Lenard, Frau Annett Zeipelt-Maronde, Frau Julita Laufer, Herrn Alexander Schultz, Herrn Frank Grimmeisen sowie unserem Pfarrer Grzegorz Mazur. Ihr habt den Kindern einen wunderbaren Tag bereitet.


Bernhard Trömer
Pfarrgemeinderat

Firmung in Hoppenwalde

Am Sonntag, den 25.06.17, feierte der Weihbischof Dr. Matthias Heinrich mit uns das Fest der Firmung in Hoppenwalde. Nach wochenlanger intensiver Vorbereitung durch unsere Priester empfingen 19 Jugendliche aus den Gemeinden Hoppenwalde und Pasewalk das Sakrament der Firmung. Unsere Kirche war festlich geschmückt und bis auf den letzten Platz besetzt.
Viele Angehörige, Freunde und Paten wollten dabei sein. Das Orgelspiel und der schöne Gesang
trugen zum Gelingen der Feier mit bei. Zusammen mit ihren Paten traten die Firmlinge einzeln vor den Weihbischof und empfingen das Sakrament der Firmung. Für jeden Jugendlichen hatte der Weihbischof ein aufmunterndes Wort. So gestärkt im Glauben mit der Kraft des Heiligen Geistes wurden die Gefirmten als Zeugen Christi in die Welt entlassen.


Dr. M. Völzke

Zum Geburtstag von Pfr. Marek Malesa

„Heut ist Dein Ehrentag, ein Tag von Gott geschenkt. Wenn Du den Weg zurück heut schaust, staunst
Du wie Gott gelenkt, wie er geführt dich jeden Tag.“
Am 29. Juli 2017 wurde unser Herr Pfarrer Marek Malesa 50 Jahre. Unsere allerbesten Glückwünsche zu Ihrem Geburtstag und Gottessegen. Für das neue Lebensjahr wünschen wir Ihnen weiterhin stets beste Gesundheit und Freude in Ihrem Wirkungskreis. Geben Sie gut auf sich Acht bei all den anstehenden Aufgaben, die auf Sie zukommen. Erhalten Sie sich Ihr heiteres Gemüt und vertrauen Sie auf die aufrichtigen Freundschaften so vieler Menschen in unserer Gemeinde. Sie sind ein Segen für uns. Gott beschütze Sie!

 

Ihre Pfarrgemeinde „Mariä Himmelfahrt“ Hoppenwalde

 

Auch die  Pfarrgemeinde „St. Otto“ Pasewalk schließt sich den herzlichen Glückwünschen an!

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