Aktuelles

Sternsingeraktion 2018

Liebe Sternsingerkinder, liebe Eltern und Gemeindemitglieder!

So schnell vergeht ein Jahr...und schon steht die neue Sternsingerspendenaktion vor der Tür. Das Motto des Dreikönigssingens 2018 lautet: "Gemeinsam gegen Kinderarbeit - in Indien und weltweit!" Obwohl Kinder in fast allen Staaten der Erde durch internationales Recht vor Ausbeutung geschützt sein sollten, sieht die Wirklichkeit anders aus. Weltweit arbeiten mehr als 168 Millionen Kinder und Jugendliche. Die meisten von ihnen tun das jedoch nicht freiwillig. Allein in Indien, dem Beispielland, arbeiten rund 60 Millionen Kinder. Die Folgen für die Entwicklung und das spätere Leben sind verheerend. Die Minderjährigen sind Spielbälle eines unbarmherzigen Systems, ihre Würde wird verletzt und ihre Rechte werden mit Füßen getreten. Dies steht im elementaren Widerspruch zum christlichen Menschenbild. Gemeinsam mit euch Sternsingern möchten wir ein Zeichen setzen gegen Kinderarbeit und für eine Welt, in der Kinder spielen, lernen und einfach Kind sein dürfen.
Hier die Termine zur Vorbereitung:
16.12.2017 - 10.30 Uhr 1. Treffen im Pfarrhaus Viereck (Verteilung der Unterlagen)
27.12.2017 - 15.00 Uhr 1. Probe im Pfarrhaus Viereck
03.01.2018 - 15.30 Uhr 2. Probe im Pfarrhaus Viereck

Beginn der Sammelaktion:
05.01.2018 - ab 14.30 Uhr Viereck, Neuenkrug und Am Wald
06.01.2018 - ab 13.00 Uhr Viereck, Schulsteig, Kirchstraße, Wiesengrund und Hauptstraße
um 17.00 Uhr Gottesdienst mit Sternsingern
07.01.2018 - um 10.30 Uhr Gottesdienst mit Sternsingen in Pasewalk
in der Woche ab 08.01.2018: Cura, St. Spiritus, Stadt Pasewalk, Bundeswehr, ME-LE, Sparkasse,
VR-Bank, GWW GmbH, Firma Dekoline, Asklepios Klinik usw.
Ihr seht, wir haben ein straffes Programm vor uns. Auf mehrere Schultern verteilt, lässt sich die Arbeit natürlich besser bewältigen. Wir freuen uns über jedes Kind, das bereit ist, auch mal seine Freizeit für den guten Zweck zu "opfern" und dabei sein möchte. Bei Interesse bitte einfach dem Pfarrer Bescheid geben. Er stellt dann den Kontakt her. Für alle weiteren Termine hat sich mittlerweile seit Jahren unsere WhatsApp- Gruppe bewährt, damit auch die Eltern immer zeitnah informiert sind. Wir freuen uns auf euch und hoffen, an die guten Ergebnisse der Vorjahre anknüpfen zu können.


Annett Rasehorn

Pilgerfahrt 2017 - Polen/Tschechien

Vom 11. September 2017 bis zum 20. September 2017 machten sich 28 Pilger aus den Gemeinden Hoppenwalde und Pasewalk mit einigen Gästen auf den Weg in unser schönes Nachbarland Polen. Uns begleiteten die Priester Herr Pfarrer Malesa und Herr Pfarrer Mazur. In diesem Jahr besuchten wir Großpolen und Niederschlesien. Mit Gebet und Gesang haben wir den Alltag schnell hinter uns gelassen. Sofort merkten wir, hier hat sich wieder eine tolle Gruppe reisewilliger Christen zusammen gefunden. Unsere erste Station war Posen (Poznan). Wir besichtigten bei einer Stadtführung die Dominsel mit der Kathedrale Peter und Paul, sowie die Altstadt mit Markt. Am nächsten Tag besuchten wir Gnesen (Gniezno) mit Besichtigung der Kathedrale. Anschließend fuhren wir weiter nach Lichen zum bekannten Wallfahrtsort der Gottesmutter. Das Marienheiligtum alt und neu konnten wir bewundern. Der Tag endete mit einer heiligen Messe. Am dritten Tag erreichten wir den schlesischen Wallfahrtsort Bardo (Wartha). Hier feierten wir in der Maria Verkündigungskirche die heilige Messe. Das nächstes Ziel war Bad Reinerz (Duszniki Zdroj). Wir besichtigten die Papiermühle, den Kurpark mit der Trinkhalle. In Tscherbeney (Czermna) besuchten wir die außergewöhnliche Schädelkapelle. Im Freilichtmuseum für sudetische Volkskunst in Straußeney (Kudowa-Pstrazna) klang der Tag mit einem Grillabend gesellig aus.

Am 5. Tag erreichten wir den bekannten Pilgerort Albendorf (Wambierzyce). Dieser Tag begann mit einer heiligen Messe in der Albendorfer Basilika. Im Anschluß fuhren wir weiter nach Fürstenstein (Ksiaz). Hier besichtigten wir das drittgrößte Schloss Polens „Perle von Schlesien“. Am Abend erreichten wir unser Hotel in Grüssau (Krzeszow). Am nächsten Tag führte uns der Weg nach Adrspach/Tschechien mit der beeindruckenden Teplicer Felsenwelt. Gegen Abend erreichten wir Krummhübel (Karpacz) im Riesengebirge. Von hier aus unternahmen wir die künftigen Tagesausflüge. Am Sonntag bestaunten wir die wunderschöne Basilika in Grüssau (Krzeszow). Hier fand unser Sonntagsgottesdienst statt. Im Anschluss gab es zur Überraschung aller in einem Restaurant den leckeren, selbstgebackenen Mohnstollen von Pfarrer Mazurs Mutter.
Am 8. Tag erreichten wir Pec in Tschechien. Von dort aus gelangten wir bei zügigem Wind mit der Gondel auf die Schneekoppe (1.603 m). Dort oben spürten wir schon die Vorboten des Winters: -3 °C und 42 km/h Windgeschwindigkeit. Unsere Belohnung: eine herrliche Aussicht nach Polen und Tschechien. Die Hälfte unserer Pilger machte sich dann zu Fuß auf den Weg nach Karpacz. Es war eine anspruchsvolle Strecke, die wir in gut 4 Stunden (ca. 10 km mit ca. 1.000 Höhenmeter) zurücklegten. Auch als geübte Jakobspilger kamen wir bei diesem nicht einfachen Abstieg fasst an unsere Grenzen.

Der nächste Tag führte uns nach Prag über den bekannten Ski-Ort Harakov mit seiner großen Skisprungschanze. Die goldene Stadt Prag, mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten, erkundeten wir bei einem ausführlichen Stadtrundgang. Voller Eindrücke erreichten wir am späten Abend unser Hotel in Karpacz. Nun hieß es am 20.09.2017 Abschied nehmen. Am Abreisetag besuchten wir noch in Jauer (Jawor) die größte Holzkirche, bevor wir weiter nach Bunzlau (Boleslawiec) fuhren. Hier machten wir den letzten Halt. In einer Keramikfabrik wurde uns die Herstellung der bekannten Bunzlauer Keramik vorgeführt. Die Tage vergingen viel zu schnell, - wehmütig blickten wir auf die ereignisreichen Tage mit all den Sehenswürdigkeiten, die wir gemeinsam bestaunten, zurück. Hervorzuheben ist die Gemeinschaft unserer Gruppe und das christliche Miteinander. Gestärkt an Geist und Seele traten wir die Heimreise an. Wir danken unseren Priestern für ihren geistlichen Beistand während der Reise. Besonderen Dank gilt Herrn Pfarrer Mazur für die hervorragende Organisation. Auf die nächste Reise freuen wir uns sehr, denn es gibt noch einiges in Polen zu bestaunen und zu erkunden.


Gudrun Thiessen-Zeipelt

„Löcknitz Zukunft. Ein Fest. Eine Region. Viele Ideen“ unter diesem Motto hat die katholische Kirche am 1. Oktober zu einem großen Fest auf dem Gelände der Burg Löcknitz eingeladen. Den Auftakt machte ein festlicher Gottesdienst in der überfüllten evangelischen Kirche, zu dem die Erzbischöfe aus Berlin und Stettin angereist waren. Damit brachten von Anfang an Polen und Deutsche, Katholiken und Protestanten, konfessionell ungebundene und interessierte Bürger ihre Bereitschaft und Offenheit für die kulturelle und religiöse Vielfalt in dieser Region zum Ausdruck. Zu den Gästen gehörten auch Lokalpolitiker u.a. der örtliche Bürgermeister D. Ebert und seine Amtskollegen aus Pasewalk, Plöwen und Police/Pl, Vertreter deutsch-polnischer Vereine und lokaler Initiativen. In seiner Predigt bezeichnete der Berliner Erzbischof Dr. Heiner Koch, den auf deutscher Seite gegründeten Pastoralen Raum Pasewalk-Hoppenwalde als einen „Ort des Lernens für das Leben in der Gemeinschaft“ auch über die Grenze hinweg. Er erinnerte an die Heilige Hedwig als Brückenbauerin zwischen Polen und Deutschen. In seinem Grußwort versinnbildlichte der Erzbischof von Stettin-Cammin Prof. Dr. habil. Andrzej Dzięga die Grenzregion als „ein Herz, welches lebt und arbeitet“. Den Fluss bezeichnete er als „Autobahn eines pulsierenden Herzens“.

Nach dem zweistündigen Gottesdienst machten sich die Besucher aus nah und fern auf den Weg zu einem deutsch-polnischen Fest am Burgturm. Hier konnte man schon ab 13.00 Uhr die Brass Band Schnaftl Ufftschik aus Berlin mit einem Mix aus Jazz, Pop, Folk und Weltmusik erleben. Das kulturelle Programm bereicherten das Volkstanzensemble „Policzanie“ aus Police und die Kinder der Kindertagesstätte „Randow-Spatzen“ aus Löcknitz. Das Geschehen rund um die Bühne wurde von DJ Alwin aus Ueckermünde moderiert und technisch von Melody Events aus Wolgast begleitet.

Das hervorragende Wetter versetzte alle Teilnehmer in gute Laune, die am Nachmittag vom Schauspieler, Kabarettisten und Autor Steffen Möller mit einem Crashkurs „Polnisch für Anfänger“ gesteigert wurde.

Gegen 16.00 Uhr leitete unser Stargast des Nachmittages den Talk am Turm mit Berliner Erzbischof Dr. H. Koch, Bürgermeister der Gemeinde Löcknitz D. Ebert, Caritas-Regionalzentrumsleiter Pasewalk A. Liebisch und der Projektstelleninhaberin Klaudia Wildner-Schipek ein. Die Zukunft von Löcknitz und der Region machten sich die Gesprächspartner zum Thema. Schwerpunkte waren Überlegungen zum Thema Bildung, Regionalentwicklung, soziale Herausforderungen und kirchliches Engagement. Regionale Initiativen stellten sich vor und boten ihre Produkte an. Auch die Jüngsten kamen auf ihre Kosten (Hüpfburg, Schminken, Bastelangebote).

Im Januar 2017 wurde die Projektstelle „Glauben ohne Grenzen“ mit Dienstsitz in Löcknitz eingerichtet. Mit diesem Projekt reagieren die Bistümer Berlin und Görlitz auf die Entwicklung, dass vermehrt Polen in der Grenzregion nach Deutschland ziehen. In vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens gibt es heute bewährte Strukturen und Partnerschaften. Aber der Wunsch nach religiöser Beheimatung blieb oft nicht erfüllt. Mit einem innovativen pastoralen Konzept, gefördert vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, soll Beheimatung ermöglicht und die religiöse und kulturelle Vielfalt in der Oder-Grenzregion unterstützt werden.

Feste haben immer tragende Säulen, aber ohne Unterstützung zahlreicher Helfer könnten solche Vorhaben nicht stattfinden. Somit geht ein Dank an die Gemeindemitglieder und zuständigen Pfarrer des Pastoralen Raums Pasewalk/Hoppenwalde, die Mitarbeiter des Erzbischöflichen Ordinariats Berlin, den Caritasverband für das Erzbistum Berlin vor allem an das Regionalzentrum Pasewalk, an die Projektleitung und Projektstelleninhaberin „Caritas rund um den Kirchturm – Kirche mitten unter den Menschen“ und an alle Ehrenamtlichen, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben.

Das Vorhaben wurde über die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gefördert. Projektpartner war das Erzbistum Szczecin-Cammin. Auch die Gastgeber auf diesem Gebiet: der Bürgermeister der Gemeinde Löcknitz, die Mitarbeiter der Tourismusinformation Löcknitz und die Evangelische Kirche Löcknitz haben zum Gelingen des Festes beigetragen. Für das leibliche Wohl sorgten an diesem Tag der Heimat- und Burgverein Löcknitz e.V., der Dorfklub Viereck, die DRK Pasewalk und der Schlossgarten Dreblow.

 

Klaudia Wildner-Schipek

Glauben ohne Grenzen

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