Aktuelles



Grußwort von Pfarrvikar Kuścik


Ein herzliches Grüß Gott an die Gemeindemitglieder!
Ich heiße Włodzimierz Kuścik und ich bin seit dem 01.12.2018 der neue Pfarrvikar für unseren Pastoralen Raum. Ursprünglich komme ich aus der Erzdiözese Stettin-Kamin, in der ich 2006 die Priesterweihe erhalten habe. Vier Jahre habe ich in meiner Heimatdiözese als Kaplan gearbeitet. Nach dieser Zeit hat mich mein Erzbischof nach Österreich in die Diözese Gurk gesandt. Dort habe ich die wunderschöne Möglichkeit gehabt, die andere Kultur, Tradition, Glaube und Leute aus den Bergen kennenzulernen. Dort betreute ich als Pfarrer drei Pfarren, vier Kirchen und alles, was dazugehört. Alles was gut ist, dauert zu kurz. Ich kann auch so sagen, dass diese acht Jahre in Österreich zu schnell verlaufen sind. Jeder Priester hat während der Priesterweihe seinem Bischof das Jawort zugesagt, und als mein Bischof mir sagte, dass er für mich eine neue Stelle gefunden hat, konnte ich nicht nein sagen. Wir Christen sind gläubige Leute und wir wissen, was der Herr für uns vorbereitet hat, ist gut. So habe ich diese Entscheidung vom Bischof auch voll Wehmut und Vertrauen aufgenommen.
Jetzt ist es erst kurze Zeit, dass ich da bin und deswegen würde ich mich freuen, Sie alle kennenzulernen und mit Ihnen durch den gemeinsamen Weg des Glaubens wandern. Ich bitte um das Gebet und ich kann das Gleiche versprechen.


Auf die gute Zusammenarbeit
Pfarrvikar Włodzimierz Kuścik


Kinder helfen Kindern - Sternsingeraktion 2019

 

Zu Beginn des neuen Kalenderjahres besuchten die Sternsinger wieder die Menschen zu Hause, im Krankenhaus, Rathaus und Seniorenheim, in Firmen oder sogar bei Soldaten in der Kaserne.

So machten sich in der Woche vom 05. bis 11. Januar 2019 auch die Sternsingergruppen der St. Otto-Gemeinde zu jenen Menschen auf, um ihnen den Segen für das neue Jahr zu bringen. Mit ihren Liedern und Texten sorgten die Kinder für viel Freude. Neben guten Worten und Wünschen wurde aber auch an den caritativen Zweck dieses Besuches erinnert. Für behinderte Kinder, die in dem armen Land Peru in Südamerika leben müssen und keine Perspektive haben, erbaten die Sternsinger eine Spende. Zudem gab es bei den Besuchen noch für jeden Sternsinger Süßigkeiten und viel Lob für das tolle Engagement der Kinder, die dieses Programm neben Schule und Hausaufgaben mit Freude, Kraft und Ausdauer bewältigten. Stolz können die Kinder auf das Sammelergebnis sein. In diesem Jahr können durch die Spenden in Pasewalk, Viereck, Torgelow und Strasburg insgesamt 4.018,29 EUR an das Sternsingerhilfswerk überwiesen werden.

Ein besonders herzlicher Dank an alle Kinder, die in dieser Woche eine großartige Leistung vollbracht haben. Ein ebenso herzlicher Dank aber auch an alle Betreuer, die die Kinder hervorragend begleitet und unterstützt haben.

 

Bernhard Trömer
(Bilder hier in der Galerie)


Fronleichnam in Hoppenwalde - Wie weiter?

 

In zwei Sitzungen des Pfarrgemeinderates haben wir uns intensiv mit der Zukunft unseres Fronleichnamsfestes beschäftigt. Wir haben uns über das Für und Wider der jährlichen Feier in Hoppenwalde oder über die Feier im Wechsel mit Viereck auseinandergesetzt.
Es ist immer schwer, eine so lange Tradition wie das jährliche Fronleichnamsfest in Hoppenwalde für etwas Neues aufzugeben. Das auf die Straße Hinaustragen des Allerheiligsten war für uns immer ein Bekenntnis unseres Glaubens und ein friedlicher Widerstand gegen ein atheistisches Umfeld. Selbstverständlich haben wir uns einen Tag Urlaub genommen und die Schulkinder mit einer Bitte um Entschuldigung vom Unterricht befreien lassen. Schon die Vorbereitung des Festes mit dem Aufbau der Altäre, dem Birkengrünschlagen, dem Schmücken des ganzen Dorfes mit den gebügelten Fahnen, dem Herrichten der Hauptund der Hofaltäre usw. hat unsere Gemeinde zusammengeschweißt. Ganz besondere Höhepunkte waren die Besuche unserer Bischöfe, Weihbischöfe oder des Nuntius. Wir waren stolz auf unseren Glauben und die schöne Gemeinschaft, was sich auch beim anschließenden Gemeindefest zeigte. Diese Besonderheit gibt man nicht gerne auf. Auch nach der Wende nicht, wo es weniger Mut
zum Glaubensbekenntnis brauchte. Aber die Zeiten ändern sich. Auch in unserer Gemeinde zeigt sich der demographische Wandel und die Jungen mit den kleinen Kindern sind z.T. weggezogen. Wir schließen uns im Pastoralen Raum mit der Gemeinde Pasewalk/Viereck zusammen. In zwei Jahren werden wir eine Gemeinde sein. Wir müssen unsere Kräfte bündeln! Auch in der Gemeinde Viereck gibt es eine lange Tradition des Fronleichnamsfestes und die Gemeinde möchte auf keinen Fall ganz auf das Fest verzichten.
Die heute das Fronleichnamsfest vorbereiten sind bei uns Senioren, die teilweise schon über 80 Jahre sind. Ihnen haben wir die Bewahrung der schönen Tradition zu verdanken und die Senioren werden auch in der Zukunft noch gebraucht.
So haben wir uns schweren Herzens für ein Fronleichnamsfest mit Wechsel des Ortes entschlossen, sodass alle zwei Jahre in dem jeweiligen Ort gefeiert wird. Dafür aber alle gemeinsam mit den auswärtigen Gästen als eine große Gemeinde mit denselben historischen Wurzeln.


Dr. Marietta Völzke


„Meine Weihnachtsschatzkiste“

 

Schon zum vierten Mal besuchten Kinder der KITA Randow-Spatzen die Projektstelle „Glauben ohne Grenzen“ im Bürgerhaus Löcknitz und die Evangelische Kirche Löcknitz um gemeinsam über das anstehende Weihnachtsfest zu sprechen.

Die Adventszeit als Zeit der Erwartung und Ankunft bietet einen entsprechenden Rahmen, um mit Kindern Religion zu entdecken. Die meisten Feste, die wir feiern, kehren immer wieder zurück, wie die Jahreszeiten, und sind fester Bestandteil des christlichen Jahreskreises. An zwei Tagen (07.12.und 14.12.18) konnten die Kinder mehr über das Geheimnis des Weihnachtsfestes erfahren: Wir starteten mit einem Impuls zum Thema „Die vier Kerzen“, denn auch Kinder im Alter von 4-6 Jahren erfassen die grundlegende Botschaft der Weihnachtszeit: ein kleines Kind bringt Licht in die Welt. Wenn wir eine Kerze anzünden, dann wird es heller, wärmer und friedlicher. Wenn die Menschen zueinander freundlich sind, wenn sie sich gegenseitig helfen, dann wird es heller und wärmer auf der Welt. Zur methodischen Umsetzung gehörte eine gestaltete Mitte mit einer Weihnachtsschatzkiste, die natürlich von den Kindern geöffnet wurde. Darin verborgen waren Holzfiguren, mit denen die Kinder spielerisch die Weihnachtsgeschichte nachverfolgen konnten. Auch die Gaben der heiligen drei Könige, Gold, Myrrhe und Weihrauch, konnten die Kinder mit allen Sinnen erforschen. Nach einer Obstpause wurde gerätselt und die Kinder erfuhren so einiges über die Heilige Barbara, die Heilige Luzia und den Heiligen Nikolaus und weitere Symbole und Bräuche. Wer Lust hatte konnte anschließend eine weihnachtliche Stempelkarte anfertigen.

In der Projekteinheit im Evangelischen Pfarrhaus erzählte die Pastorin H. Warnke die Geschichte vom Rauhen Haus und dem selbstgebauten Kerzenleuchter und sang mit den Kindern Weihnachtslieder. Somit erfuhren die Jüngsten im Alter von 4-6 Jahren mehr über die freudige Erwartung auf die Geburt Jesus und die damit verbundenen geheimnisvollen Symbole und Zeichen. Zur Erinnerung an diesen Besuch erhielt jedes Kind ein kleines Büchlein „Jesus wird geboren“.

Ein Dank geht an die KITA-Leitung und die GruppenbetreuerInnen als auch an Frau Lenard/Caritas, die zum Gelingen der Projekttage beigetragen haben.


Klaudia Wildner-Schipek


Danke an den Besuchsdienst

 

Am 04. Dezember 2019 lud die Geschäftsleitung des AMEOS-Klinikums die Damen des Besuchsdienstes am Nachmittag zu sich ins Verwaltungsgebäude ein. Der Pflegedienstleiter, Herr Schindler, und einige Verwaltungsmitarbeiter des Krankenhauses bedankten sich sehr herzlich für den Einsatz und die gute Zusammenarbeit.
Der Krankenhausbesuchsdienst wird vom Personal und Patienten sehr gut angenommen. Die Sorge um kranke Menschen durch ehrenamtliche Helfer wird sehr geschätzt. Zukünftig werden Patienten und Angehörige durch Aushänge über die Möglichkeit von Besuchen informiert. Durch den Besuch und Gespräche wird den Patienten der Krankenhausaufenthalt oft erleichtert. Herr Schindler berichtet über neue Wege zum Wohle der Patienten. Seit über 4 Jahren gibt es unter der Leitung der Gemeindereferentin, Frau Protzky, in unserer Gemeinde diesen Besuchsdienst. Mit vielen netten Gesprächen an der Kaffee- und Kuchentafel wurde der ehrenamtliche Einsatz entsprechend gewürdigt.


Gudrun Thiessen-Zeipelt


Nikolausfeier 2018

 

Am 6. Dezember 2018 fand im Pasewalker Pfarrsaal die Nikolausfeier für den Pastoralen Raum Hoppenwalde/ Pasewalk statt. Der Besuch des hl. Nikolaus ist immer ein besonderes Ereignis und so warteten ca. 35 Um 17:00 Uhr war der Pfarrsaal schön gedeckt und bei Kerzenschein starteten wir in den Nachmittag. Nach einleitenden Worten unseres Pfarrers M. Malesa gab es eine Kirchenbesichtigung und Hinführung zum Gruppenthema. Frau Laufer, die dieses Jahr die Kommunionskinder betreut und Pfr. W. Kuścik erklärten den Kindern das wichtigste Mobiliar in der "Wohnung des Herrn". Die Kinder erfuhren einiges über das Weihwasserbecken, Taufbecken, den Beichtstuhl, Altar, Tabernakel etc. In dieser Zeit konnten die jüngeren Kinder die vorbereiteten Bastelangebote in Anspruch nehmen. Es wurden Weihnachtsbäume und Weihnachtsengel angefertigt. Bei Kaffee, Tee und Weihnachtsgebäck konnten auch die Eltern ins Gespräch kommen.

Kaum ein Heiliger ist bekannter als der hl. Nikolaus. Doch wer war der historische Bischof und wie sind die Bräuche zu seinem Gedenktag entstanden? Anhand von Bildern und Vorlesegeschichten konnten die Kinder an diesem Tag so einiges über den Geschenkebringer erfahren. Höhepunkt war natürlich der Besuch des Nikolauses. Die Kinder trugen voller Erwartung Gedichte vor, sangen Lieder oder sprachen ein Gebet. So konnte der Nikolaus auch alle Kinder mit Freude beschenken.


Klaudia Wildner Schipek


Senioren-Adventsnachmittag in Pasewalk

 

Am Vortag von Nikolaus trafen sich die Senioren aus Pasewalk und Viereck zu einem besinnlichen Nachmittag im Advent. Der Raum war liebevoll vorbereitet, die Tische geschmückt und im Hintergrund erfüllte adventliche Musik den Raum. Eine besondere Freude war, dass der neue Pfarrvikar Włodzimierz Kuścik sich Zeit nahm und diesen Nachmittag mit uns verbrachte und dies auch nutzte, sich vorzustellen. Eingestimmt wurden alle durch eine adventliche Meditation, bei der ein Bodenbild sich zu einem Adventskranz entwickelte. Anschließend wurde Kaffee getrunken und sich an den einzelnen Tischen angeregt unterhalten. Bei einem gemeinsamen Quiz konnte Wissen über die Themen Advent, Nikolaus, Maria, Weihnachten und biblische Personen ausgetauscht werden, aber auch Erfahrungen und Erinnerungen von früheren Zeiten. Belohnt wurde die Gewinnergruppe mit einem Ständchen von Pfarrvikar Kuścik, das so begeisterte, dass er es mit uns allen einstudierte. Den Höhepunkt bildete dann der Besuch vom hl. Bischof Nikolaus, der aus seinem Leben berichtete, persönliche Worte zu den Versammelten sagte und für jeden ein kleines Geschenk mitgebracht hatte. Mit einem Lied und dem Segen ging ein schöner Nachmittag zu Ende und alle gingen froh gestimmt wieder nach Hause.
Ein herzlicher Dank gilt Frau Drawanz und Herrn Pelzmann für die Mitwirkung bei der Gestaltung, der Vorbereitung der Kaffeetafel und für das fantastische Nikolausspiel!


Birgitta Protzky


Nachmittag im Advent und Nikolausfeier

 

Der adventliche Gemeindenachmittag fand am 09. Dezember 2018 im Pfarrhaus von Hoppenwalde statt. Es kamen viele Gemeindemitglieder aus allen Orten unserer Gemeinde. Bei Kaffee, Kuchen, Stollen und leckeren Keksen stimmten wir uns mit vorweihnachtlichen Liedern auf die bevorstehende Weihnachtszeit ein. Sophie begleitete uns dazu auf dem Klavier. Frau Dr. Völzke las eine lustige Geschichte vom trägen Weihnachtsmann vor. Der Nachmittag klang mit der Nikolausfeier in der Kirche, die besonders für unsere Kinder gestaltet wurde, aus. Zu Beginn zeigten unsere Musikschülerinnen – Heidi, Rosalie und Marie-Sophie – ihr Können auf ihren Instrumenten. Die Darbietungen wurden mit heftigem Applaus belohnt. Die Jugendlichen brachten auch in diesem Jahr eine ergreifende Nikolausgeschichte zur Aufführung. Auch hier wollte der Beifall nicht enden. Im Anschluss kam der Nikolaus mit Gaben für die Kinder und bescherte die Erwachsenen mit einem Kalender „Gottes Segen 2019“. Herzlichen Dank gilt unseren Musiktalenten, den Jugendlichen für ihre Darbietung, Herrn Drewniak für seine Moderation und den vielen Helfern, die diesen Nachmittag vorbereitet haben.


Gudrun Thiessen-Zeipelt