Aktuelles



Liebe Christen in den Gemeinden Hoppenwalde und Pasewalk,
am 25.06.2019 hat sich der Pastoralausschuss mit den Vertretern aus unseren beiden Pfarreien in Strasburg getroffen, um über die Zukunft zu beraten. Wir haben die Meinungen aus unseren Pfarreien, die schriftlich eingegangen sind, gelesen und uns anschließend ausführlich mit diesem schwierigen Thema auseinandergesetzt. Mehrheitlich sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass der Sitz des Pfarrers in unserer zukünftigen großen Pfarrei Pasewalk sein wird. Das heißt, der Pfarrer wird in Pasewalk wohnen und der Pfarrvikar oder der Kaplan in Ueckermünde. Für Pasewalk spricht u.a. die zentrale Lage der Stadt in unserem Raum. Wenn im Herbst ein dritter Priester kommen sollte, werden wir sehen, wo er wohnen wird - in Pasewalk oder in Ueckermünde. Mit anderen Worten: ich werde in diesem Jahr im Herbst nach Pasewalk umziehen. Ich bleibe nach wie vor der Pfarrer von Hoppenwalde und Pasewalk.
Die Pfarrkirche wird die Kirche in Pasewalk sein. Die Pfarrsekretärin bleibt weiterhin in ihrem Büro in Pasewalk. Einen Tag in der Woche oder nach Bedarf wird sie in Hoppenwalde zu erreichen sein. Der Verwaltungsleiter bleibt in seinem Büro in Torgelow.

Die nächste Entscheidung, die getroffen wurde, war die des zukünftigen Patroziniums. Der Name der neuen Pfarrei soll „Johannes Paul II.“ werden. Jede Kirche in unserer Pfarrei behält ihren eigenen bestehenden Namen. Wir haben gedacht, dass ein neuer Patron ein gutes Zeichen für den Anfang sein könnte. „Johannes Paul II.“, als ehemaliger polnischer Papst, würde auch eine Verbindung zwischen unserer Gemeinde und den polnischen Bürgern herstellen, die in unseren Gemeinden ansässig sind. Für einen möglichen Termin der Gründung der gemeinsamen Pfarrei wurde das Jahr 2022 vorgeschlagen. Die Ergebnisse der Abstimmungen im
Pastoralausschuss können sie aus dem Protokoll entnehmen, das im Pfarrbrief veröffentlicht wurde.


Ihr Pfr. Marek Malesa


Im November 2019 werden die Neuwahlen des Kirchenvorstandes für unsere beiden Kirchengemeinden „Mariä Himmelfahrt“ Hoppenwalde und „St. Otto“ Pasewalk stattfinden. Die Wahlen werden noch getrennt für jede Kirchengemeinde vorgenommen. Wer für den neuen Kirchenvorstand kandidieren möchte, melde sich bitte bis zum 18.08.2019 bei mir, dem Kaplan oder einem der Kirchenvorstandsmitglieder in unseren Kirchengemeinden.
Bitte beteiligen sie sich zahlreich an der Kandidatur.


Pfr. Marek Malesa


RKW 2019 - Die Kraft der Vier

„Viele Kinder und Jugendliche leben kaum noch in direktem Kontakt mit Wetter, Jahreszeiten oder Naturphänomenen. Eine „Erdung“ mit wesentlichen Elementen, die uns umgeben und mitbestimmen, kann helfen, die Verbundenheit mit der Welt, mit anderen und mit Gott tiefer zu verstehen“. In der ersten Sommerferienwoche vom 01.07. bis 05.07.2019 waren Kinder und Jugendliche der diesjährigen RKW zum Fühlen, Riechen, Begreifen und Erleben der vier Elemente - Feuer, Wasser, Erde, Luft - eingeladen. Deutsche und polnische Kinder aus Pasewalk, Eggesin, Hoppenwalde, Ueckermünde, Löcknitz und Umgebung- insgesamt 43 Kinder, 10 Jugendliche, 4 Gruppenleiter und zahlreiche ehrenamtliche Helfer erkundeten die jeweiligen Elemente, experimentierten, bastelten, sangen und spielten eine Woche lang auf dem Gelände der Burg Löcknitz. Als Grundlage dienten die RKW-Materialien 2019 gefördert durch das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V.
Jedes Tagesthema bezog sich auf ein Element und so wurden die Kinder dieses Jahr vier Gruppen zugeteilt und
mit hübschen, farblichen Halstüchern ausgestattet. Jede Gruppe hatte einen Gruppenleiter und 2 TeamerInnen zur Unterstützung. Unsere Jugendlichen, die sich auf die RKW 2019 in Alt Buchhorst vorbereitet hatten, schlüpften jeden Morgen in ihre Kostüme und Rollen als Windhund Ronaldo, Feuersalamander Florian, Erdmännchen Terra, Wasserrate Ruth und Pinguin Platton. In einem Anspiel verkörperten sie verschiedene Persönlichkeitstypen und vermittelten den Kindern, dass jeder seine Stärken entdecken muss um „sich in seinem Element zu fühlen“. Der erste Tag verlief unter dem Motto: Das Unsichtbare spüren - Luft. Luft umgibt uns, aber wir nehmen sie kaum war. Trotzdem ist die Luft nicht nichts, sie nimmt Raum ein. Das konnten wir mit einfachen Experimenten am Vormittag sichtbar machen. Auch Gott ist für uns nicht sichtbar, zeigt sich aber wie bei Elia z.B. in einem sanften Säuseln. Nach der Basteleinheit und sportlichen Aktivitäten im Freien begleitete uns die Verkehrswacht Uecker-Randow durch den Nachmittag mit 5 interessanten und lehrreichen Stationen. Das Wasser ist die Lebensquelle schlechthin, wir benötigen es täglich zum Trinken, Kochen und Waschen, es lässt wachsen, blühen, reinigt und heilt. Die Symbolkraft von Wasser wurde am Dienstagvormittag vertieft (Taufritus/ Noah und der Regenbogen) und am Nachmittag konnten einige Unerschrockene der wohltuenden und erfrischenden Wirkung des Wassers in der Badeanstalt Löcknitz nachgehen.

Ein großer Dank an unsere Rettungsschwimmerinnen! Ohne zahlreiche Helfer, Befürworter und dem RKW-Team der deutsch-polnisch-ökumenischen Religiösen Kinderbibelwoche in Löcknitz 2019 wäre dies alles nicht möglich gewesen. Zum O-Team gehörten: Kaplan W. Wójcik (Leiter der gelben Gruppe), die Pastorin der Ev. Kirche H. Warnke (Leiterin der grünen Gruppe), die Religionslehrerin J. Laufer (Leiterin der roten Gruppe) und die Projektstelleninhaberinnen „Den Glauben behalten“ L. Lenard (Leiterin der blauen Gruppe). Musikalisch unterstützte uns J. Wolska. in großer Dank geht an unsere TeamerInnen, die das Anspiel phantastisch umgesetzt haben und immer unterstützend zur Seite standen: DANKE an Hamlet, Schuschanna, Ksenia, Wojtek, Piotr, Tom, Wiktoria, Hannah, Florian und Diana. Ein großer Dank geht an unser Frühstücksteam, an das Team vom Schlossgarten Dreblow für die Mittagsverpflegung, die Tourismusinformation und an alle fleißigen Kuchenbäcker.
Die nächste Sommer-RKW in Löcknitz startet am 22.06.2020 (erste Sommerferienwoche: 22.06.-26.06.2020).


Klaudia Wildner-Schipek
Glauben ohne Grenzen


Firmung der Pfarrei Hoppenwalde

Am 30. Juni 2019 war es nun endlich soweit. Der Tag der Firmung der 13 Jugendlichen der Pfarrgemeinde „Mariä Himmelfahrt“ Hoppenwalde war gekommen. Aufgrund der Renovierungsarbeiten in der Hoppenwalder Kirche fand die Firmung in der katholischen Kirche in Viereck statt. Die Jugendlichen haben sich 10 Monate auf die Firmung vorbereitet. Begleitet wurden die Jugendlichen durch Herrn Kaplan Wojcik und dem Firmvorbereitungsteam aus der Gemeinde. Am Tage der Firmung trafen sich vorher alle Firmlinge im Pfarrhaus von Viereck. Gespannt warteten sie auf unseren Weihbischof Matthias Heinrich. Nach dem Gespräch zogen die Firmlinge mit dem Bischof und unseren Priestern in die festlich geschmückte Kirche ein. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Es fand ein beeindruckender Festgottesdienst statt. Untermalt wurde der Gottesdienst durch sehr festliche Kirchenmusik und Gesänge. Die Firmanden trugen ebenfalls zur Gestaltung des Gottesdienstes bei. Der Bischof ermutigte die Jugendlichen, sich auf Jesus einzulassen, sich an ihm zu orientieren und festzuhalten. Die Firmung ist die Vollendung der Taufe. Die Jugendlichen werden durch sie zu erwachsenen Katholiken. Nach dem Festgottesdienst versammelten sich die Neugefirmten gemeinsam mit Weihbischof Heinrich, Pfarrer Malesa, Kaplan Wojcik und den Ministranten zu einem Erinnerungsfoto. Mit Familienfotos und Gesprächen klang der Firmgottesdienst aus. Ein herzliches „Dankeschön“ an alle Helfer und Mitwirkenden, die zum Gelingen dieses unvergesslichen Tages beigetragen haben.


Gudrun Thiessen-Zeipelt


„Zeit für Gemeinsamkeit“

"Zeit für Gemeinsamkeit" hieß es wieder am 22. Juni in der Vierecker Kirche. Dort fand das jährliche Sommerkonzert der Gemeinde statt. In diesem Jahr erfreuten die Turmbläser aus Ueckermünde mit ihren Trompeten und flotten Rhythmen sowie auch der deutsch-polnische Chor "Horyzont" aus Brüssow. Diesen gibt es seit dem Jahr 2010. Das Besondere ist, dass der Chor aus deutschen und polnischen Sängerinnen und Sängern aus dem Raum Stettin und Brüssow neben sakraler Musik auch deutsche und polnische Lyrik einstudiert, wobei die meisten der Mitglieder von Hause aus nicht zweisprachig aufgewachsen sind, aber in beiden Sprachen (sehr gut) singen. Ein tolles Klangerlebnis war auch wieder Bogdan Reincke aus unserer Kirchengemeinde, der als Solist an Orgel und Klavier sein Können zeigte. Zudem musizierten er und sein Bruder Leonidas am Cello ganz vorzüglich im Duett. Neben bekannten Stücken von Gershwin und Bach waren es vornehmlich auch die ungarischen Tänze, die das Publikum mitrissen. Zwischendurch stimmten alle Anwesenden auch wieder in bekannte Volksweisen ein und am Schluss erklang feierlich das Pommernlied. Den Abschluss fand dieser Abend auf der Pfarrwiese mit erfrischenden Getränken und Gegrilltem.


Bernhard Trömer


Fronleichnam in Viereck

Am 20. Juni 2019 fand das zentrale Fronleichnamsfest unseres Pastoralen Raumes in Viereck statt. Hierzu konnten wir auch wieder zahlreiche Gläubige aus den Nachbarpfarreien im Norden begrüßen. Nach dem Hochamt in der Kirche ging es hinaus in den Ort, wo die Prozession an den traditionell 4 Altären Station machte, um die Frohe Botschaft zu hören und für verschiedene Anliegen der heutigen Zeit zu beten.
Zu unserer Freude kam auch Weihbischof Dr. Matthias Heinrich aus Berlin nach Vorpommern, um dieses Fest des Glaubens mit uns zusammen zu feiern. Beim anschließenden Gemeindefest gab es dann Gelegenheit zur Begegnung und zum persönlichen Gespräch, nicht nur mit unserem Weihbischof und den anderen Geistlichen, sondern auch mit allen Gemeindemitgliedern und Gästen. Im nächsten Jahr findet dann die zentrale Fronleichnamsfeier wieder in Hoppenwalde statt.


Bernhard Trömer